Telefonaktion: Anlässlich des Weltnierentags beantwortet das KfH-Nierenzentrum Rosenheim Fragen zum Nierenschutz

Nierenschädigungen bleiben oftmals unbemerkt – dabei ist eine frühe Diagnose entscheidend, um chronische Nierenerkrankungen zu verhindern. Anlässlich des Weltnierentages am 12. März unter dem Motto „Nierengesundheit für alle“ bietet Dr. med. Andreas Thiele, ärztlicher Leiter des KfH-Nierenzentrums Rosenheim, eine Telefonaktion an: Am Samstag, 21. März, von 16 bis 17 Uhr beantwortet der Facharzt für Nieren- und Hochdruckerkrankungen unter der Telefonnummer 08031/3653434 Fragen rund um Nierengesundheit und Nierenschutz.

Die Nieren sind Hochleistungsorgane: Die gesamte Blutmenge eines Menschen, das sind fünf bis sechs Liter, fließt etwa 300 Mal täglich durch die Nieren, wird dort gefiltert und von Giftstoffen befreit. Doch die feinen Gefäße, die diese Arbeit leisten, sind empfindlich – und erste Schädigungen verursachen meist keine Schmerzen. Deshalb spielt gerade bei möglichen Schädigungen der Nieren die Früherkennung eine zentrale Rolle. Nierenschutz bedeutet daher vor allem, Risiken zu minimieren, Warnsignale ernst zu nehmen und regelmäßige Kontrollen wahrzunehmen.

Etwa jeder zehnte Mensch in Deutschland weist eine Einschränkung der Nierenfunktion auf, die unbehandelt zu einer chronischen Nierenerkrankung führen kann. „Besonders gefährdet sind Menschen mit Diabetes, Bluthochdruck, starkem Übergewicht oder einem Alter über 60 Jahre. Sie sollten ihre Nierenfunktion einmal jährlich überprüfen lassen“, rät Thiele. Ein einfacher Blut- und Urintest in der hausärztlichen Praxis könne bereits Hinweise auf eine nachlassende Nierenleistung geben. Das KfH-Nierenzentrum arbeitet eng mit den Hausärzten zusammen und unterstützt bei der Abklärung auffälliger Befunde. So soll sichergestellt werden, dass bei ersten Anzeichen einer Nierenschädigung keine wertvolle Zeit verloren geht.

Wie man seine Nieren im Alltag schützt, warum Bluthochdruck und Diabetes die Nieren belasten und welche Maßnahmen zur Vorbeugung greifen, sind nur einige Fragen, auf die Dr. med. Andreas Thiele am KfH-Expertentelefon die Antworten weiß.

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