Lehrer des Priener Gymnasiums erhält heute Staatspreis für herausragendes Engagement

Neun Personen erhalten heute den Staatspreis für herausragendes Engagement im Schulbereich. Darunter ist auch ein Lehrer aus dem Landkreis Rosenheim: Dr. Thomas Gerl (Foto) vom Ludwig-Thoma-Gymnasium in Prien. Neben ihm wird heute auch Felix Neureuther ausgezeichnet.

Dr. Thomas Gerl ist nicht nur Gymnasiallehrer für Chemie und Biologie in Prien. Regelmäßig tritt er vor die Kamera, um auch anderen die Besonderheit der Natur in Bayern näher zu bringe. Begeisterung per Handy-Video für alle …

Er unterrichtet seit dem Jahr 2000 Biologie und Chemie am Ludwig-Thoma-Gymnasium Prien. Er war Fachleiter für Chemie und Biologie sowie Mitarbeiter in der Schulleitung. Im Jahr 2014 wurde er mit dem Deutschen Lehrerpreis in der Kategorie „Unterricht innovativ“ ausgezeichnet. Seit 2017 ist er Fachreferent für Chemie beim Ministerialbeauftragten für Gymnasien in Oberbayern Ost.
Von 2017 bis 2022 war Thomas Gerl als Lehrkraft zur Stärkung des Praxisbezugs dann in der Lehre an den Lehrstuhl Didaktik der Biologie abgeordnet. Im Jahr 2023 promovierte er über die Formen- und Artenkenntnisse von Wirbeltieren.
Als Mitglied zahlreicher Arbeitskreise des Instituts für Schulqualität und Bildungsforschung (Lehrplankommission Biologie, AK Lernstandserhebung Natur und Technik, …) gestaltet er die bayernweiten Rahmenbedingungen für den Biologie-Unterricht an Gymnasien mit.

Als assoziierte Lehrkraft engagiert sich Dr. Thomas Gerl am Lehrstuhl für Didaktik der Biologie weiterhin für den Aufbau von Artenkenntnissen bei Lehramtsstudierenden.
Und auch über das Schulleben hinaus engagiert sich der begeistere Naturbeobachter stark.

Der Staatspreis steht für herausragendes Engagement und stellt exemplarisch die Wertschätzung für die ganze Schulfamilie dar. Mit dem Staatspreis werden Menschen ausgezeichnet, die sich besondere Verdienste um die Erziehung, den Unterricht und das Schulleben im Freistaat erworben haben.

Die Geehrten machen Bildung in Bayern jeden Tag noch ein Stückchen besser – machen die Schulen und vor allem die Kinder und Jugendlichen stark.

Quelle/Foto: Ludwig-Maximilian-Universität

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