Neuer Blumenladen unter dem Dach von Fairjob gGmbH in Wasserburg

Am 2. Februar hat die Fairjob gGmbH, ein Tochterunternehmen der Stiftung Attl, den Blumenladen am Weberzipfel in Wasserburg feierlich eröffnet. In Anwesenheit von Vorständin Manuela Keml sowie Attler Kolleginnen und Kollegen begrüßte Fairjob-Geschäftsführer Guido Zwingler die anwesenden Geschäftspartner und Gäste.
Mit der Unterstützung von der Stiftung Attl wagte er sich an die Übernahme von Ladengeschäft und Gärtnerei vom früheren Besitzer Sebastian Hausberger, bekannt unter dem Namen Gärtnerei Hirneiß. „Für uns bietet dieser Laden eine Chance. Wir leisten einen Beitrag zu einer lebendigen Stadt, in der es auch künftig einen Blumenladen geben wird. Und außerdem können wir damit inklusive Arbeitsplätze in Wasserburg anbieten“, so Zwingler. Fairjob setzt die Angebote von Floristik und dem Fleurop-Dienst sowie der Grabpflege über die hauseigene Gärtnerei am Riedener Weg fort. Auch die sechs Mitarbeiterinnen arbeiten unter dem Fairjob-Dach weiter. Mit viel Eigenleistung und lokalen Partnerfirmen ließ Zwingler das Ladengeschäft modernisieren. Zudem hofft der Geschäftsführer, dass er durch den Kundenkontakt am Weberzipfel die Services von Fairjob als Inklusionsbetrieb in Wasserburg bekannter machen kann: Neben dem Blumenladen und der Grabpflege betreibt das Unternehmen einen Garten- und Landschaftsbau sowie einen Malerfachbetrieb.
Zur Eröffnung kam auch Bürgermeister Michael Kölbl, der ein sehr persönliches Grußwort sprach. „Guido Zwingler und ich sind in Wasserburg ganz in der Nähe der Gärtnerei aufgewachsen. Es freut mich ganz besonders, dass er diesen Traditionsbetrieb, den es schon seit mehr als 100 Jahren gibt, mit Fairjob fortführt.“
Unser Bild oben zeigt von links Guido Zwingler Veronika und Sebastian Hausberger.
BS


Auch Manuela Keml, Vorständin der Stiftung Attl (links), und Dagmar Buhl, kaufmännische Leitung, gratulierten Guido Zwingler zur Eröffnung.

Große Freude – die Mitarbeiterinnen wurden alle von Fairjob übernommen.

Schaufenster

Ich begrüße diesen Vorstoß zum Thema Inklusion sehr. Arbeit bedeutet Teilhabe, und es ist großartig, dass die Wasserburger Stimme diesen Beispielen eine Bühne gibt. Ein starkes Signal für einen fairen Arbeitsmarkt im Altlandkreis.