Maßnahme gilt innerhalb der Innschleife einschließlich der Innbrücke
An Silvester und an Neujahr ist es auch diesmal wieder in der Wasserburger Altstadt verboten, „Böller“ – also pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 mit ausschließlicher Knallwirkung – abzubrennen. Das Verbot gilt für die gesamte Altstadt innerhalb der Innschleife einschließlich der Innbrücke (im Plan farbig hinterlegte Fläche).
Unabhängig davon besteht ein gesetzliches Verbot von Feuerwerken in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern sowie Alten- und Kinderheimen. Bei Verstößen gegen die Verbote drohen Bußgelder.
Grundsätzlich ist der Einsatz von Feuerwerkskörpern nur am 31. Dezember und am 1. Januar erlaubt.
Es gilt zu beachten, dass nur in Deutschland zugelassene und freiverkäufliche Pyrotechnik von volljährigen Personen verwendet werden darf. Nach dem Abbrennen auf öffentlichem Grund müssen Verpackungen und übriggebliebene Reste von Feuerwerkskörpern entsorgt werden. Das Liegenlassen von Abfällen ist eine Ordnungswidrigkeit.
Pyrotechnik enthält Kunststoffe und chemische Verbindungen. Die Reste von Feuerwerkskörpern, insbesondere auch sogenannte Feuerwerksbatterien, sind Restmüll und dürfen wegen der problematischen Verbrennungsrückstände nicht in die Altpapiertonne geworfen werden.
Die Stadt Wasserburg bittet beim Einsatz von Feuerwerk um ein sorgsames und rücksichtvolles Miteinander.
Schaufenster


Das gesetzliche Verbot von Feuerwerken in der Nähe bestimmter Gebäude regelt Paragraf 23 Absatz 1 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz.
Die darin erwähnte „unmittelbare Nähe“ ist nicht deutschlandweit einheitlich, man geht von einem Umkreis von 200-300m aus (da Raketen bspw. auch eine gewisse Reichweite haben).
Zu den geschützten Einrichtungen und Gebäuden gehören u.a. auch Tankstellen, Recyclingeinrichtungen und landwirtschaftliche Betriebe.
Keiner hält sich an diese Verordnung, Keiner da gehört normalerweise eine richtig satte Geldstrafen verabreicht und zwar mindestens 3-stellig
Das müsste jemand kontrollieren. Und da hat seitens der Stadt Wasserburg und seitens der Polizei niemand ausreichend Personal dafür.
Das ist halt das alte Problem, das man nie zufriedenstellend lösen wird: Aufgabenerfüllung vs. Personalausgaben.
Also sind folglich die Mitarbeiter der Stadtverwaltung an Silvester zu Hause und die Polizei leidet an dem Tag sicherlich auch nicht gerade an Überkapazitäten.
Ohne Kontrolle ist so ein Böllerverbot also wirklich nichts anderes als ein Papiertiger.
Was mich nervt:
Böllereinsatz an Silvester ist bei Strafe in WS siehe Karte und verboten.
Und ich zitiere: „Unabhängig davon besteht ein gesetzliches Verbot von Feuerwerken in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern sowie Alten- und Kinderheimen. Bei Verstößen gegen die Verbote drohen Bußgelder.“
Aber den Böllerschützen sh Bild im Beitrag „Es wird laut im Altlandkreis“ wird gestattet, dieser sinnfreien Tätigkeit auf der Burg, unmittelbar zwischen einem Altenheim und einer Kirche, nachzugehen.
Dieser Traditionsmüll aus einer mittelalterlichen Epoche gehört abgeschafft.
A was – überall können sie ned sein – Burgerfeld – Burgau – Penzing – Neudeck – Altstadt – Edling – Umgebung Dörfer:
so vui hams ned an Personal.
Never ever schaffen de ned überall zu sein!
Was moi macha kannten: An den Inn gehen – (…) an Silvester übertags moi !
Dieses gesetzliche Verbot ist sowieso nur Wischiwaschi. Millionen an Geld wird rausgeschmissen. Unmengen von schädlichem Dreck überall in die Luft gejagt. Schäden verursacht, Verletzungen kostenträchtig behandelt. Manchmal gibts sogar Tote. Tiere völlig verängstigt.
Und da soll in der Innenstadt des kleinen Wasserburgs ein Verbot, das niemand beachtet, etwas bringen?
Böllern hat auch was mit „Böse Geister vertreiben zu tun“
Und derlei gibt es zur Zeit viele.
Man brauche nur einen kritischen Blick auf die Welt und deren Politik(Politker) zu werfen.
Und es war immer schon so, wenn sich die Menschen unwohl fühlten, um so mehr Krach wurde gemacht.
Ich versichere euch jetzt schon, es wird ein „Böllerrekordjahr“ werden.
Und die Chinesischen Böllerhersteller reiben sich die Hände………..😇😇😇
Je mehr dieses unleidige Problem verboten wird, desto mehr wird es missachtet. Die schiess- und Knallwütigen sind in diese Richtung unbelehrbar, und pfeifen auf die Ge- und Verbote, die irgendwo zu Papier gebracht werden. Kontrollieren kann dies ohnehin niemand
Lediglich diejenigen, die sich dabei verletzen, kommen VIELLEICHT zur Vernunft.
Diesem Problem mit diesen Knallkörpern kann man nur entgegenwirken, wenn NICHTS mehr verkauft wird, und das , was aus dem Ausland geholt wird, rigoros an den Grenzen kontrolliert und eingezogen wird
Irgendwie erinnert die Diskussion an das Motto „alle Jahre wieder“.
Genau so ist auch dem Ärzteverband justament zum Verkaufsstart des Feuerwerkskörperhandels eingefallen, man möge doch ein Böllerverbot erlassen.
Dem Vernehmen nach gibt es heuer nochmals eine Steigerung zum letztjährigen (Rekord)Verkauf.
Offenbar gibt es immer mehr Menschen, die sich ihren Frust von der Seele ballern müssen, sehr zur Freude der entsprechenden Industrie, aber es ist ja schön, wenn es wenigstens in einem Teilbereich ordentliches Wachstum gibt, das wir ja so dringend brauchen und herbeisehnen.
Ob dieses Wachstum allerdings den Aufschwung in Deutschland einleitet, das ebenfalls viele Menschen herbeisehnen, muss sehr stark bezweifelt werden :-)
Gutes Neues Jahr 😂