Der Polizei-Bericht zu dem Verkehrsunfall heute Vormittag bei Wasserburg

Auf der Staatsstraße 2092 bei Wasserburg hat sich am heutigen Dienstag gegen 9.50 Uhr – Höhe Innere Lohe – ein Verkehrsunfall ereignet. Hierbei wurde eine Person leicht verletzt und der Unfallverursacher hat sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt – wie kurz berichtet.
Ein bislang unbekannter Mann fuhr mit einem Ford in Richtung Wasserburg, der aus bislang unbekannten Gründen mit dem VW einer 54 – jährigen Frau im Gegenverkehr kollidierte. Das Fahrzeug des Verursachers kam nach dem Zusammenstoß im Graben neben der Straße zum Stehen.
Unmittelbar nach dem Unfall entfernte sich der Verursacher zu Fuß von der Unfallstelle. In einer größer angelegten Absuche, wobei auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, konnte der Mann bis dato nicht gefunden werden.
Die 54-jährige VW-Fahrerin aus Bruckmühl wurde durch den Unfall leicht verletzt.
Der Pkw des Verursachers wurde als Beweismittel und für weitere Ermittlungen sichergestellt, so die Polizei.
Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 13.000 Euro.
Foto: WS
Schaufenster

Wenn man das Auto hat und es nur um „leicht verletzt“ geht, ist dann der Einsatz eines Polizeihubschraubers nicht etwas übertrieben?
Nein, wir wollen es mit maximalem Kapital-Einsatz gleich perfekt machen.
@Massimo,
ich glaube, Sie haben den Artikel nicht ganz gelesen. Der unbekannte Mann hat einen Unfalll gebaut, er ist mit einem anderen Fahrzeug kollidiert und abgehaut, das ist Fahrerflucht.
Die leicht verletzte Person ist sicher die Fahrerin des VW.
Die Identität des flüchtigen Unfallverursachers wird sich feststellen lassen, da er sein Fahrzeug stehen lassen hat. Für den Schaden in Höhe von 13000€ wird er oder seine Versicherung aufkommen müssen.
Da der Flüchtige das Fahrzeug gestohlen hat, wird das mit der Ermittlung der Identität nicht so einfach.
Was wenn der angebliche Verursacher irgendwo liegt und Hilfe benötigt?
Ganz genau, die Polizei und die Justiz sollen endlich mal die Straftaten auf die Wirtschaftlichkeit bei der Verfolgung hin überprüfen. Dann kann sich jeder Kriminelle künftig bequem aussuchen, bei welcher Straftat er sicher nicht verfolgt werden wird.
Wenn man die Einsatzhäufigkeit des Polizeihubschraubers wegen eines Abgängigen vom ISK in Gabersee betrachtet, ist der Einsatz durchaus gerechtfertigt. Mit einem gestohlenem Pkw einen Unfall zu bauen, ist auch keine Bagatelle und bedarf einer Verfolgung.
Der Pilot ist eh da in Bereitschaft und der Heli kann bewegt werden.
Wenn der Unfallverursacher nicht gefunden wird, zahlt die Versicherung des Halters von dem gestohlen Auto den Schaden!