Für den Nachwuchs: Drei Tage in der Turnhalle ganz im Zeichen des Basketballs
Drei Tage lang stand die Rotter Schulturnhalle ganz im Zeichen des Basketballs. Beim Sommercamp 2026 der Basketballer des ASV Rott kamen Kinder und Jugendliche unterschiedlichster Alters- und Leistungsstufen zusammen, um gemeinsam zu trainieren, Neues zu lernen und vor allem Spaß am Basketball zu haben. Dabei ging es um deutlich mehr als Dribbeln, Passen und Werfen. Neben intensivem Basketball-Training standen Judo, Yoga, Sporternährung und mentale Stärke auf dem Programm. Eine Bilanz …
Von der Fallschule bis zum Wurfwettbewerb
Zum Auftakt begrüßten die Coaches die Teilnehmer, bevor Luis Pires alle Altersgruppen gemeinsam aufwärmte. Anschließend ging es für die Gruppen abwechselnd ins Dojo unterhalb des Sportheims. Dort lernten die Kinder bei der Fallschule, wie sie sich bei einem Sturz richtig abfangen und Verletzungen vermeiden können.
Währenddessen trainierten die anderen Gruppen Dribbling und Passen. Wolfgang Pander kümmerte sich dabei mit viel Erfahrung und Geduld insbesondere um die jüngsten Teilnehmer und sorgte dafür, dass auch die Basketballanfänger mit viel Spaß bei der Sache waren.
Unterstützt wurde das Trainerteam außerdem von den beiden jungen Helfern Miron und Victor, die tatkräftig mit anpackten und gerade für die jüngeren Campteilnehmer eine wichtige Unterstützung waren.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgten verschiedene Spielformen und Trainingseinheiten. Eine Joghurtpause sorgte bei sommerlichen Temperaturen für Erfrischung, bevor der erste Tag mit verschiedenen Wurfwettbewerben endete.
Auch Yoga gehört zum Basketball
Am zweiten Tag starteten die älteren Teilnehmer mit einer Yoga-Einheit. Unter Anleitung von Anja Lieb vom YogAmore-Studio aus Hochstätt standen Körperspannung, Gleichgewicht und Entspannung im Mittelpunkt: „Beim Yoga geht es nicht darum, sich mit anderen zu vergleichen, sondern es geht darum, durch Atmung, Bewegung und Entspannung die Verbindung zu sich selbst zu stärken.“
Während die Jüngeren trainierten, arbeiteten die anderen unter anderem am korrekten Wurf. Nach dem Mittagessen gab es bei der Joghurtpause zusätzlich einen Einblick in die Sporternährung. Clara Stilz von der Ernährungsberatung hatte frisch gequetschte Haferflocken und selbstgemachte Müsliriegel dabei: „Wie letztes Jahr hat es mir auch heuer wieder eine große Freude bereitet, den Kids ihre Joghurtpause mit frisch gequetschtem Hafer und selbstgemachtem Müsliriegel zu versüßen. Ein tolles & abwechslungsreiches Event für die Sommerferien!“
Sportlich wurde es anschließend intensiv: Viel 5-gegen-5 stand auf dem Programm, bevor der Tag mit einem Monstershootout endete.
Mentale Stärke im Blick
Am dritten Tag forderten die Coaches die Teilnehmer noch einmal mit intensiven Basketball-Einheiten. Nach dem Mittagessen wurde der Ball jedoch kurz zur Seite gelegt. Ein Sportpsychologe sprach mit den Kindern und Jugendlichen über Wertschätzung, Mannschaftsgefühl und mentale Stärke.
Nach einer letzten Joghurtpause folgte noch einmal Basketballtraining, bevor ein großer, altersübergreifender Wurfwettbewerb den sportlichen Abschluss bildete.
Bei der anschließenden Siegerehrung erhielt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine Urkunde. Zusätzlich wurden besondere Leistungen mit individuell ausgewählten Pokalen ausgezeichnet.
Hinter den Kulissen: Die „gute Fee“ des Camps
Ein Camp dieser Größenordnung funktioniert nicht nur auf dem Basketballfeld. Eine wichtige Rolle hinter den Kulissen übernahm Theresa Schreyer. Neben ihrer Tätigkeit als Trainerin und Fotografin war sie die „gute Fee“ des Camps, kümmerte sich um zahlreiche organisatorische Aufgaben und half dort, wo Unterstützung benötigt wurde.
So sorgte sie gemeinsam mit dem gesamten Organisationsteam dafür, dass die vielen kleinen Dinge des Campalltags möglichst reibungslos liefen – und hielt gleichzeitig die schönsten Momente fotografisch fest.
„Es fühlt sich wie ein Zuhause an“
Auch die externen Coaches zeigten sich von der Atmosphäre in Rott beeindruckt.
Für Vadym Tiselsky, der das Camp erstmals zu großen Teilen organisierte, war es eine besondere Erfahrung:
„Es war das erste Mal, dass ich Großteils das Sommercamp organisieren durfte. Nicht alles hat auf Anhieb geklappt, aber die Atmosphäre und Stimmung in der Halle war immer sehr positiv, was mich wahnsinnig gefreut hat. Danke an alle, die teilgenommen haben.“
Dejan Ljubinkovic, A-Lizenz-Coach und erfahrener Trainer, ist ebenfalls gerne in Rott:
„Ich komme immer wieder gerne zum Camp, da ich die Leidenschaft der Rotter Basketball-Gemeinschaft sehr schätze. Wir brauchen an jeder Ecke solche Leute wie dich, die sich bewusst sozial einsetzen. Der ASV Rott Basketball ist hier ein Vorbild.“
Auch Luis Pires fühlt sich dem Camp inzwischen verbunden:
„Ich würde sagen, dass es sich wie Zuhause anfühlt. Hier in Rott ist alles unkompliziert. Es gibt Platz für Kinder von jedem Niveau und es geht alles ums Lernen und Zusammengenießen. Man freut sich aufs Wiedertreffen und auf neues Kennenlernen.“
Dank an die Coaches
Zum Abschluss des Camps richtete Abteilungsleiter Martin Schreyer den Blick noch einmal auf das Trainer- und Organisationsteam. Am letzten Camp-Tag übergab er den Coaches als kleines Dankeschön Präsente aus Rott.
Unter großem Applaus hob Schreyer hervor, dass ein Camp dieser Größenordnung nur mit engagierten Coaches und Helfern möglich ist, die ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Leidenschaft einbringen.
Der Applaus der Kinder und Jugendlichen war dabei wohl das schönste Dankeschön.
Mehr als nur Basketball
Das Sommercamp verband sportliche Ausbildung mit Verletzungsprävention, Ernährung, Entspannung und mentaler Stärke. Gleichzeitig entstanden neue Freundschaften und viele gemeinsame Erlebnisse.
Nach drei intensiven Tagen ging das Sommercamp 2026 mit müden Beinen, vielen Urkunden und Pokalen und vor allem zahlreichen Erinnerungen zu Ende.
Eines wurde dabei einmal mehr deutlich: Beim Basketball im ASV Rott steht nicht nur der Ball im Mittelpunkt – sondern vor allem die Menschen, die ihn gemeinsam bewegen.
MSCH
Fotos: ASV Rott / Theresa Schreyer
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