Made in Bavaria: Rosenheimer Wirtschaft weiter von Exportgeschäft getragen

Das Exportgeschäft bleibt eine tragende Stütze für die Wirtschaft in Stadt und Landkreis Rosenheim: Wie die IHK für München und Oberbayern heute mitteilt, haben die 28 erfassten Industriebetriebe in der Stadt sowie die 183 erfassten Industriebetriebe im Landkreis im vergangenen Jahr einen Auslandsumsatz von zusammen rund 2,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das ist etwa ein Prozent weniger als noch im Jahr 2024.

Insgesamt lag der Umsatz der Industriebetriebe in der Region Rosenheim, die zusammen 22.000 Beschäftigte zählten, bei rund 6,4 Milliarden Euro. Der im Ausland erzielte Umsatzanteil lag damit im Jahr 2025 bei 44 Prozent – das entspricht einem Plus von fünf Prozentpunkten gegenüber der Exportquote des Jahres 2024. Somit erwirtschaftet die Industrie in der Region knapp jeden zweiten Euro im Ausland.

„Die Beliebtheit von Produkten ‚Made in Bavaria‘ bleibt weltweit ungebrochen. Während viele Unternehmen aufgrund der Wirtschaftskrise eine fehlende Inlandsnachfrage beklagen, erweist sich das Auslandsgeschäft als stabiler Anker für die Wirtschaft“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl.

Als Exportschlager bewährten sich erneut Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse.

Zu den fünf wichtigsten Exportländern für den Freistaat zählten im vergangenen Jahr die USA, Österreich, Frankreich, Italien und China.

Die IHK weist auf den Exportpreis Bayern 2026 hin, der dieses Jahr zum 19. Mal vergeben und von den bayerischen IHKs, Handwerkskammern und Bayern International mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium veranstaltet wird. Noch bis zum 31. Juli können sich innovative, exportstarke Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten bewerben.

Weitere Informationen unter www.exportpreis-bayern.de.

IHK-Quelle: Jahresbericht „Verarbeitendes Gewerbe in Bayern“ des Bayerischen Landesamts für Statistik – auf Grundlage der Meldungen von Industriebetrieben mit mehr als 20 Beschäftigten 

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