Zum Saison-Start: Über 700 Fahrer mit Schlauchbooten sowie Stand-Up-Paddler kontrolliert

Gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei Prien, der Reiterstaffel der Zentralen Einsatzdienste Bad Aibling, der Sicherheitswacht Trostberg sowie den Fischereiaufsehern des Anglerbundes Chiemsee hat die Polizei gestern kontrolliert – und zwar zum Saison-Beginn entlang der Alz durch. Bei bestem Sommerwetter starteten im Kontrollzeitraum mehr als 700 Fahrer mit Schlauchbooten und Stand-Up-Paddle-Boards (SUPs) in Seebruck, um die Alz zu befahren.

Ziel der Aktion war es, die Alz-Fahrer über die geltenden Regelungen im Landschaftsschutzgebiet „Oberes Alztal“ zu informieren und auf ein rücksichtsvolles Verhalten gegenüber Natur, Tierwelt und Anwohnern hinzuweisen. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Vermeidung von Müllablagerungen, ein angemessenes Lärmverhalten sowie die Einhaltung der freigegebenen Befahrungsstrecke.

Ein besonderes Augenmerk richteten die Einsatzkräfte auf die streng geschützte Schilfinsel „Bifuß“. Erfreulicherweise wurden im Verlauf des Tages keine Verstöße gegen das Betretungs- beziehungsweise Befahrungsverbot festgestellt.

Auch die Wasserschutzpolizei Prien zog nach ihren Kontrollen auf der Alz eine positive Bilanz. Lediglich eine Gruppe junger Erwachsener musste auf die Lautstärke ihrer Musik aufmerksam gemacht werden und habe diese aber umgehend reduziert.

Neben den Kontrollen auf dem Wasser wurde auch die Verkehrs- und Parksituation im Bereich der Ein- und Ausstiegsstellen überwacht. Dabei mussten lediglich wenige Verkehrsverstöße festgestellt werden, die im Rahmen kostenpflichtiger Verwarnungen geahndet wurden.

Die Kontrollaktion stieß bei den Bootsfahrern auf eine positive Resonanz. Viele nutzten die Gelegenheit, mit den eingesetzten Kräften ins Gespräch zu kommen und sich über die geltenden Bestimmungen zur Alz-Befahrung zu informieren.

Die Polizeiinspektion Trostberg appelliert an alle Befahrer der Alz, sich auch künftig an die bestehenden Regelungen zu halten und die Beschilderung vor Ort zu beachten.

Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur trägt jeder dazu bei, dieses beliebte Ausflugsziel langfristig zu erhalten.

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