Ludwig: „Steuer-Reform zum 1. Januar 2027 wird kleine und mittlere Einkommen entlasten“

Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, hat am Nachmittag die heutigen Ergebnisse des Koalitionsausschusses der Bundesregierung als „starkes Reformpaket für die Zukunft Deutschlands“ bezeichnet. „Die Regierungskoalition setzt mit ihren 34 Punkten klare Schwerpunkte auf wirtschaftliches Wachstum, Entlastung von Unternehmen, Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und den Bürokratie-Abbau“, so Ludwig. Hervorzuheben seien auch die sozialpolitischen Beschlüsse wie die Steuer-Entlastungen gerade für Familien oder die Umsetzung der Rentenreform.

„Insbesondere den Bürokratie-Abbau und die Steuer-Entlastungen werden die Menschen auch in unserer Region deutlich spüren“, betonte die heimische Wahlkreisabgeordnete. „In meinen zahlreichen Gesprächen mit Unternehmen in Stadt und Landkreis Rosenheim war die überbordende Bürokratie immer ein großes Thema. Sie hat viel Personal gebunden und erhebliche Kosten verursacht – eine Zumutung für unsere mittelständisch geprägten Familienbetriebe. Deshalb ist die pauschale Abschaffung der Berichtspflichten und zahlreicher betrieblicher Beauftragter sowie die Begrenzung der europäischen Lieferketten-Richtlinie auf große Unternehmen ein großer und wichtiger Schritt. Das erleichtert den Geschäftsbetrieb unserer mittelständischen Betriebe erheblich.“

Die dringend nötige Einkommenssteuer-Reform soll zum 1. Januar 2027 kommen. „Sie wird kleine und mittlere Einkommen entlasten“, erläuterte Ludwig. Geplant ist unter anderem, Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag und Arbeitnehmerpauschbetrag anzuheben, das Kindergeld zu erhöhen und Änderungen beim Spitzensteuersatz vorzunehmen. „Das kommt unseren Familien zugute und bedeutet eine echte und spürbare Entlastung.“ Die Abgeordnete weiter: „Das noch im Juli ein Aktionsplan zur Bekämpfung von Sozialmissbrauch kommt, ist eine gute Nachricht. Der deutsche Staat darf sich nicht auf der Nase rumtanzen lassen.“.

Die Regierungskoalition will die Empfehlungen der Rentenkommission übernehmen. „Auch das ist ein großer Schritt. Beim Thema Minijob müssen wir darauf achten, dass wir Missbrauch eindämmen und verhindern, dass Menschen in die Altersarmut kommen. Das werden wir noch klären“, so die Bundestagsabgeordnete abschließend.

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