Rosenheimer Bürgerinitiativen für vernünftige Lösungen beim Brenner-Nordzulauf
Die Rosenheimer Bürgerinitiativen für vernünftige Lösungen beim Brenner-Nordzulauf wenden sich in einem Brandbrief an die zuständigen Ausschüsse des Deutschen Bundestages und stellen ihr Alternativkonzept vor.
Die drei Bundestagsausschüsse für Umwelt, Verkehr und Haushalt werden sich in nächster Zeit mit den Planungen und mit der Finanzierung des Brenner-Nordzulaufs beschäftigen. In diesen Tagen haben sie Post aus Bayern bekommen. Darin werden die insgesamt 110 Ausschussmitglieder, die mehrheitlich mit den Verkehrsverhältnissen in Südbayern nicht vertraut sind, mit objektiv überprüfbaren Informationen versorgt.
Im Einzelnen sind dies Zahlen zur aktuellen Verkehrssituation sowie zu den erwarteten Kosten und Umweltschäden durch eine Neubautrasse im bayerischen Alpen- und Voralpengebiet. Ein wichtiger Punkt ist auch die auf fragwürdigen methodischen Parameteränderungen beruhende Berechnung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses (NKV). Dieser erreichte in der Vergangenheit nie den für die Genehmigung nötigen Wert von 1,0.
Um überhaupt eine Chance für die Realisierung der Planungen der Bahn zu bekommen, wurde das NKV auf 1,4 schöngerechnet.
Die Verfasser des Brandbriefs empfehlen den Ausschussmitgliedern, die getroffenen Annahmen der Bahnplanungen zu hinterfragen und sich mit dem Alternativkonzept der Bürgerinitiativen und des Bund Naturschutz zu beschäftigen.
Das Alternativkonzept beschreibt eine schnellere, billigere und nachhaltigere Lösung für den Brenner-Nordzulauf.
Die Schreiben an die drei Ausschüsse des Deutschen Bundestages sind unter folgenden links abrufbar:
https://brennerdialog.org/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-07_Umweltausschuss-BNZL-fin1.pdf
https://brennerdialog.org/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-07_Haushaltsausschuss-BNZL-fin1.pdf
https://brennerdialog.org/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-07_Verkehrsausschuss-BNZL-fin1.pdf
LT
Schaufenster


Die einzige Alternative kann nur heißen: Ertüchtigung der bestehenden Strecke incl. Einbau von Lärmschutzwänden inclusive Installation von PV auf den Wänden.
Alles andere ist zu teuer und verbraucht Flächen …
Moment, PV an den Lärmschutzwänden ist nicht gut. Da verdienen die Bauern nix.
Ackerland zu PV Flächen umbauen. Das ist gut und viel schöner für die Region und es bringt der Oberschicht noch mehr Geld ein.
Welcher „Oberschicht“ soll das mehr Geld einbringen?
Geht es hier um eine Neiddiskussion oder doch besser um die Frage, wie wir uns künftig an den Brenner anbinden wollen?