Ramerberg: Bürgermeister Manfred Reithmeier und die UWG blicken zurück und nach vorne
Beim gut besuchten „Stammtisch“ der Unabhängigen Wähler Ramerberg (UWR) im Gasthaus Bichler gab Bürgermeister Manfred Reithmeier einen Überblick über die vergangenen sechs Jahre. Auch wenn die ersten Amtsjahre als Bürgermeister sehr turbulent verliefen, mit Corona-Pandemie und zudem viel Gegenwind der Gegenpartei sei er, zusammen mit den UWR-Gemeinderatskandidaten stolz auf alles was sie gemeinsam für die Gemeinde erreicht haben.
Prägendes Thema waren die mühsame Instandsetzung der stark vernachlässigten Wasserversorgung und die Abarbeitung der vom Gesundheitsamt Rosenheim seit langen angemahnten Verbesserungen. Dazu gehörten die Generalsanierung von Wasserleitungen und Löschwasserbehälter, der Einbau neuer Pumpen, Wasser- und Streckenschieber, die Wasserdruck-Minderung von elf und zwölf Bar auf sechs bis sieben Bar und nicht zuletzt die Einstellung eines Wasserwarts mit entsprechender Ausbildung und Sicherstellung der Rufbereitschaft.
Besonders stolz war Manfred Reithmeier auf das Lob des Gesundheitsamtes an die Gemeinde, in relativ kurzer Zeit die gravierendsten Mängel an der Wasserversorgung behoben zu haben. Nun gilt es, den Notverbund der Ramerberger Wasserversorgung mit Pfaffing zu verbessern und bis Juni abzuschließen.
Zudem wurde eine Kinderkrippe im Gemeindehaus eröffnet, eine Parkplatzerweiterung am Bahnhof, Fußweg zum Bahnhof saniert, mehrere neue Fußwege im Gemeindegebiet angelegt, zwei Spielplätze neu erbaut, neue Ramerberger Homepage, Anbringung von öffentlichen Defibrillatoren, Hochwasserschutz, Sitzbänke, Anlegen von Blühwiesen, Notstromaggregate, Befahrung von Schmutzwasser und Abwasserkanälen, und vieles mehr.
Ein weiteres Thema war eine integrierte Komplettlösung von Kindergarten-Neubau und Fußballplatz-Anlage, welche die UWR mit viel Einsatz und Planung möglich machte und vorbereitet hatte. Von der Gegenseite wurde diese Lösung allerdings im letzten Schritt abgelehnt und die Diskussion, um einen Fußballplatz ging weiter bis zu einen Bürgerentscheid für den favorisierten Standort in Zellerreit, der von den Bürgern mehrheitlich letztendlich abgelehnt wurde. Damit kehrte auch in der Gemeinde wieder etwas Ruhe ein. Der UWR war es in der gesamten Amtszeit stets von großer Wichtigkeit, alle Bürgerinnen und Bürger über alle wichtigen Entscheidungen in der Gemeinde ausführlich zu informieren und mit einzubeziehen.
Danach stellte Bürgermeister Manfred Reithmeier alle Ziele im Detail vor, die er mit dem Gemeinderat in den nächsten sechs Jahren angehen möchte.
Der Glasfaserausbau im gesamten Gemeindegebiet habe hohe Priorität, sowie die Fortführung der Kinderbetreuung, weiterhin die Ortsvereine zu unterstützen, sowie die Sanierung von Kindergarten und Feuerwehrhaus voranzutreiben. Ein langfristiges Ziel sei die Senkung des Wasserpreises. In der jetzigen Höhe sei dieser allerdings auf vier Jahre bereits kalkuliert und so lange nicht veränderbar.
Für die nächsten Jahre sei auch der Ankauf von Gewerbeflächen vorgesehen. Denn erst wenn die Flächen im Besitz der Gemeinde seien, könne man sich um eine sinnvolle Vergabe an Firmen kümmern.
Weitere Ziele sind nach Angaben des Bürgermeisters das Anlegen weiterer Fuß- und Radfahrwege, die Fortsetzung von Pflanzaktionen, die Erstellung einer Gemeindeinformations-App, der Erhalt des Bahnübergangs Oberkatzbach, die Asphaltierung der Rotter Straße und die Anlage eines Kreisverkehrs in Mitterhof.
Alle aktiven Gemeinderatsmitglieder der UWR haben in den letzten sechs Jahren einen starken Zusammenhalt bewiesen und treten erneut zu den Kommunalwahlen gesammelt an. Dazu gebe es noch fünf weitere hochmotivierte Kandidaten, die sich aufstellen lassen. Alle Bewerber der UWR stellten sich der Reihe nach vor und legten ihre Ziele und Motivationen dar, für weitere sechs Jahre die Zukunft der Gemeinde wesentlich mitzugestalten.
Zum Schluss bedankte sich Manfred Reithmeier bei allen Bürgern für die offene Kommunikation und guter Zusammenarbeit und motiviert zu weiterer Unterstützung der UWR für die Kommunalwahlen. Es war ein rundum gelungener und informativer Abend.
Ausführlichere Informationen gibt es unter www.uwr-ramerberg.de.
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