Freie Wähler aus Rott mit Stellungnahme zum „Nein" des Gemeinderates

Mit 6:8 Stimmen entschied sich die knappe Mehrheit gegen diese „Insellösung beim neuen Baugebiet Rotter Feld“ samt angedachter Untersuchungen durch eine Energie-Genossenschaft. 

Nach Ansicht der Antragsteller sollte das Neubau-Wohngebiet „Rotter Feld“ der Startpunkt für eine autarke und klimafreundliche Energieversorgung in Rott werden. Anders als bei bisherigen Baugebieten könne man eine Insellösung für Strom und Wärme planen, die lokal erzeugt und verteilt werde – so die Ansicht.
Die Umsetzung hätte über eine Genossenschaft erfolgen sollen, „die faire Kostenverteilung und Bürgerbeteiligung ermögliche, ohne dass ein privater Investor die Preise bestimmen könne“.

Die Freien Wähler aus Rott nehmen zum Jahreswechsel heute nun Stellung dazu:

„Trotz großer Beteiligung aus der Bürgerschaft und intensiver Debatte wurde der von uns eingereichte Bürgerantrag zur regionalen Energieversorgung und Wärmeplanung im Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt. Die Entscheidung mag überraschend sein, doch sie ändert nichts an unserem Ziel, Rott in eine nachhaltige und sozial verträgliche Energiezukunft zu führen.  

Unser Antrag zielte darauf ab, eine Wärmewende zu schaffen, die für alle Bürgerinnen und Bürger funktioniert – insbesondere auch für Menschen mit kleinerem Geldbeutel. Wir wollen:

  • Erneuerbare Energien stärken  
  • lokale Energieversorgung ausbauen 🔌
  • effiziente, bezahlbare Wärmeplanung für Eigenheimbesitzer gewährleisten ♻️

Dass der Antrag nicht die nötige Mehrheit gefunden hat, nehmen wir ernst – aber als Ansporn, gemeinsam weiter für diese Vision zu arbeiten.“

 

 

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