„Wir schauen optimistisch in die Zukunft”

Sparkasse Wasserburg präsentierte heute Zahlen zu einem erneut sehr guten Geschäftsjahr

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„Klein, wendig und nah am Kunden” – so sehen die Vorstände der Sparkasse Wasserburg ihr Haus, das heute erneut auf ein herausragendes Geschäftsjahr zurückblicken konnte. Vorstandsvorsitzender Peter Schwertberger (links), sein Vorstandskollege Mischa Schubert (rechts) und Marketing-Chef Robert Minigshofer legten die Zahlen für 2018 vor. Und die können sich sehen lassen. Schwertberger: „Mit dieser Bilanz ist es uns möglich, unser erklärtes Ziel zu untermauern: Die Selbstständigkeit unserer kleinen Sparkasse zu bewahren.” 

Und die hat in nahezu allen Bereichen Zuwächse zu verzeichnen. Die Bilanzsumme steigt um 6,2 Prozent von 1,148 auf 1,219 Milliarden Euro. Die Sparkasse Wasserburg ist damit deutlich erfolgreicher als der Durchschnitt im Sparkassenverband (4,3 Prozent). Auch bei den Gesamteinlagen konnte zugelegt werden. Waren es im Jahr 2017 noch 884 Millionen Euro gewesen, so konnte man im vergangenen Jahr 939 Millionen verzeichnen. Ein Zuwachs von 6,2 Prozent (Verbandsdurchschnitt: 4,5). Die Gesamtausleihungen stiegen von 705 auf 741 Millionen. Ein Plus von 5,1 Prozent. Auch dabei ist Wasserburg besser als der Sparkassendurchschnitt (4,1 Prozent).

 

Tolle Zahlen! Und dennoch gab es die eine oder andere Sorgenfalte auf der Stirn der Vorstände: „Die Zinssituation ist weiterhin schwierig. Neue Regulierungsvorhaben sorgen zudem für ein extrem herausforderndes Marktumfeld”, so Schwertberger. Dennoch sei man sehr zuversichtlich: „Wir schauen optimistisch in die Zukunft, denn wir kommen aus einer Position der Stärke.” Dies konnte Schwertberger mit einer weiteren Zahl untermauern: Das Eigenkapital der Sparkasse Wasserburg beträgt jetzt 150 Millionen Euro – damit liegt man in Bayern unter allen Sparkassen (auch den erheblich größeren) auf Platz sieben. Schwertberger erneuerte in diesem Zusammenhang sein Versprechen an die Kunden: „Ihr Geld ist bei uns absolut sicher. Wir machen nur Geschäfte, die wir auch beurteilen können.“

 

Mischa Schubert ging anschließend auf das Wertpapier-, das Investmentgeschäft, das Bausparen und die Versicherungen ein. „Wenn wir auf diesen Gebieten gut sind, dann können wir auf Feldern, die durch die Nullzinspolitik schwieriger werden, einiges ausgleichen. Und wir sind auch gut”, versicherte der Vorstand. Nur eine Zahl dazu: Fonds in Höhe von 168 Millionen Euro sind in den DEKA-Bankdepots verwahrt. Im Verhältnis zu den Kundenverbindlichkeiten liegt die Sparkasse Wasserburg damit bayernweit auf Platz zwei. „Wir machen da schon eine ganze Weile alles richtig.”

 

Auch auf dem Immobiliensektor konnte die Sparkasse Wasserburg wieder Erfolge verbuchen. Insgesamt wurden Objekte im Wert von 17 Millionen Euro vermittelt. Damit nimmt die Sparkasse in der Region als Makler den Spitzenplatz ein.  „Immobilien sind bei uns knapp und nach wie vor sehr gefragt. Ich sehe da längst noch keine Anzeichen für eine Überhitzung”, sagte Schwertberger. Allerdings warnte er erneut davor, die Gefahr aus München nicht ernst zu nehmen. „Da schwappt eine Welle raus aufs Land.” Zu gravierenden Preissteigerungen werde es ganz sicher kommen, wenn Wasserburg ans S-Bahn-Netz angeschlossen werde.

 

Robert Minigshofer präsentierte die Sparkasse dann noch mit weiterem Zahlenmaterial: „Wir haben bei uns 29.400 Konten von Privatkunden und 3.800 von Geschäftskunden.” Insgesamt steige die Quote beim Online-Banking rasant an. „Rund 50 Prozent unserer Kunden nutzen das bereits. Unsere Stärke dabei: Wir bieten sowohl das konventionelle, als auch das Online-Geschäft an.” Minigshofer stellte dann noch zahlreiche innovative Wege für die Geschäfte zwischen Kunden und Bank vor – von der Echtzeitüberweisung, über das Handy-zu-Handy-Bezahlen per „Kwitt”, bis hin zu Paydirekt und zum mobilen Bezahlen.

 

Großes Engagement für die Allgemeinheit

Natürlich durfte bei der Bilanz auch das Engagement der Sparkasse für die Allgemeinheit nicht fehlen. So wurden 2018 insgesamt 152.000 Euro an Sponsoring in in Stadt und Altlandkreis ausgeschüttet. Dazu kommen noch über 70.000 Euro aus den Stiftungen für Soziales und Kultur. „Ohne Unterstützung durch die Sparkasse wären zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich nicht möglich gewesen”, so Minigshofer.

 

Peter Schwertberger ging abschließend auf das „wichtigste Kapital” der Sparkasse ein – die Mitarbeiter. 220 Angestellte, darunter 14 Azubis sind für die Sparkasse Wasserburg in 20 Geschäftsstellen, Filialen und in der Zentrale in Wasserburg tätig. Besonders freue es ihn, so Schwertberger, wie sich über die Jahre aus den heranwachsenden Auszubildenden schließlich gestandene, verantwortungsvolle Mitarbeiter entwickelten. „Das ist einfach schön zu beobachten.”

 

Schwertberger abschließend: „Wir bleiben auch künftig verlässlicher und leistungsstarker Partner in der Region, wenn es um Finanzdienstleistungen, Geldanlage, private Vorsorge oder Finanzierung geht.”

 

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