UBG Edling kritisiert Stellvertreter-Wahl

Zum ehrenamtlichen Zweiten Bürgermeister wurde bei der konstituierenden Sitzung des Edlinger Gemeinderates kürzlich von den Räten Jakob Berger (CSU) gewählt und in seinem bisherigen Amt somit bestätigt. Dritte Bürgermeisterin wurde neu Nicole Bauer-Schäfer (ÜWG). Der Edlinger UBG-Bürgermeister-Kandidat Florian Prietz ging leer aus, was bei seiner Wählervereinigung auf Unverständnis stieß. Die UBG ließ jetzt in einem offenen Brief verlauten, das Unverständnis für dieses Vorgehen der CSU bei der Wahl der Stellvertreter sei groß. „Man hat eine Chance verpasst, ein Zeichen der Zusammenarbeit zu setzen.” Die UBG weiter …

„Nur mit viel Glück konnte die CSU im neuen Edlinger Gemeinderat die Mehrheit halten. Trotzdem setzt die CSU schon mit der ersten Entscheidung der beginnenden sechs gemeinsamen Jahre im Gemeinderat ein Zeichen der Ausgrenzung und Machtpolitik.”

Bei der Wahl der stellvertretenden Bürgermeister habe die CSU geschlossen gegen den UBG- Kandidaten Florian Prietz gestimmt, dem bei der Bürgermeisterwahl immerhin 27 Prozent (mehr als ein Viertel) der Edlinger Bürgerinnen und Bürger ihr Vertrauen geschenkt hätten.

„In der Kommunalpolitik ist es vielerorts gute Tradition, bei der Wahl der stellvertretenden Bürgermeister die anderen Parteien und Gruppierungen zu berücksichtigen. Als Zeichen des Respekts und als Signal für das zukünftige Zusammenwirken zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde. Diese Chance hat die Edlinger CSU verpasst”, lässt die UBG verlauten.

Dennoch würden die Gemeinderäte der UBG weiterhin die Zusammenarbeit im Gemeinderat suchen. „Nur gemeinsam lassen sich gute Lösungen für die wichtigen Themen finden. Nur wenn alle beteiligt werden, innerhalb des Gemeinderats und außerhalb, wird es gelingen, eine lebenswerte und zukunftsfähige Gemeinde und ein lebendiges Miteinander zu gestalten”, so die UBG in ihrem Schreiben.