Marode Staatsstraße wird endlich saniert

Neue Fahrbahn sowie Geh- und Radweg zwischen Penzing und Babensham

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Es ist der Startschuss für eine umfangreiche Baumaßnahme: Am Dienstag, 2. Juni, beginnt der Ausbau der Staatsstraße 2092. Im Bereich zwischen Penzing und Babensham lässt das Staatliche Bauamt Rosenheim die Strecke neu trassieren sowie einen durchgehenden Geh- und Radweg bauen. Zudem wird im Ortsbereich von Penzing eine neue Linksabbiegespur hergestellt. 

„Die Durchführung dieser Maßnahme ist in zwei wesentliche Bauabschnitte aufgeteilt“, erläutert der zuständige Abteilungsleiter des Staatlichen Bauamtes Rosenheim, Daniel Drachenberg. „Im ersten Abschnitt wird von Juni bis Dezember 2020 die neue Fahrbahn im Bereich des Penzinger Sees hergestellt. Nach der Winterpause folgt dann ab dem Frühjahr 2021 der zweite Abschnitt mit dem Ausbau im Bereich bis Babensham”, so Drachenberg.

Wie das Staatliche Bauamt mitteilt, wird es während des ersten Bauabschnitts zu keinen größeren Einschränkungen für den Verkehr kommen. Erst während der Arbeiten am zweiten Abschnitt, 2021, wird eine Vollsperrung der St 2092 erforderlich.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,1 Millionen Euro.

 

Tragisch: Erst vergangene Woche war auf der maroden Strecke ein Motorradfahrer aus Waldkraiburg ums Leben gekommen (wir berichteten).

Motorradunfall endet tödlich

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7 Kommentare zu “Marode Staatsstraße wird endlich saniert

  1. Endlich! Diese Straße war/ist eine Zumutung. Für den erst kürzlich verunglückten Motorradfahrer kommt das leider zu spät.

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  2. Na Gott sei Dank !!!! Da wirds ja endlich amoi Zeit . Die Strasse war … ist ja eine Zumutung und jetzt wieder der tödliche Unfall . Furchtbar ist das !!!!!

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  3. Ich fahr die Strecke ja kaum, aber täuscht es mich oder ist der Abschnitt zwischen Penzing und Babensham nicht nur ein klitzekleiner Teil einer sehr langen Buckelpiste?

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  4. Das wird höchste Zeit. Ebenso eine Zumutung ist die Straße nach Schnaitsee.

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  5. Lieber Vielfahrer,
    ich befürchte das wird so schnell nix.

    Auf der Webseite des Straßenbauamts war das Projekt jahrelang angekündigt und jetzt ist es plötzlich weg.

    Wenn ich da an den Zustand der Straße denke ist das einfach unverantwortlich. Die ganze Straße müsste auf 60 begrenzt werden so gefährlich ist die. Speziell der eine Huckl oder besser die Sprungschanze unterhalb Sillerding in Fahrtrichtung B304 ist wirklich fahrlässig.

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    1. Ich kenne diese Strecke persönlich gut und über den schlechten Zustand brauchen wir nicht diskutieren. Was aber an dieser Stelle wirklich fahrlässig ist, ist das Verhalten vieler Autofahrer (hohe Geschwindigkeiten, rücksichtsloses Überholen, usw.).

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  6. Flickenteppich

    Leider auch wieder nur ein kleiner Flicken. Kurz nach dem Babenshamer Kreisel in Richtung Irlham wird die Straß nochmal besonders Katastrophal. Hier nichts zumachen ist einfach verantwortungslos!!

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