Polizei zieht positive Bilanz

Am Wochenende: Zahlreiche Versammlungen - Alle ohne nennenswerte Störungen 

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Zahlreiche Versammlungen hatten die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd seit Freitag im gesamten Zuständigkeitsbereich polizeilich zu betreuen. Die Bilanz fällt dabei sehr positiv aus, denn es wurden keine nennenswerten Störungen festgestellt. Polizeipräsident Robert Kopp bilanziert nach den letzten Tagen:

„Wir haben uns konzeptionell gut auf die einzelnen Versammlungen vorbereitet. Das schon im Vorfeld mit den Genehmigungsbehörden abgestimmte Vorgehen hat sich aus unserer Sicht gut bewährt. Mit sichtbarer polizeilicher Präsenz, Kommunikation mit Versammlungsteilnehmern und Unbeteiligten, aber auch der Ankündigung einer klaren Einschreitlinie, ist es gelungen, das Recht auf Versammlungsfreiheit und die Einhaltung der Bestimmungen zum Infektionsschutz vernünftig in Einklang zu bringen.“

Von Freitag bis zum heutigen Sonntag fanden mehrere stationäre Versammlungen in verschiedenen Kommunen im südlichen Oberbayern statt. Die meisten davon  standen thematisch im Kontext zu den aktuellen Regelungen der Corona- Pandemie. Aufgrund der wichtigen Vorgaben des Infektionsschutzes gab es seitens der Genehmigungsbehörden, den zuständigen Landratsämtern beziehungsweise Stadtverwaltungen, Auflagen für die Versammlungen. Vor allem wurde damit die Anzahl der Teilnehmer begrenzt und die Einhaltung von Mindestabständen gefordert.

Die Priorität des taktischen Konzepts des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd bestand deshalb auch darin, die Bildung von dicht gedrängten Personengruppen bei den einzelnen Versammlungen und Ansammlungen zu verhindern. Darauf wurde von der Polizei bereits im Vorfeld beim Zulauf zu den Versammlungen geachtet, um schnell auf erkennbare Verstöße reagieren zu können.

Daneben hatten die Genehmigungsbehörden die Versammlungen an geeignete Örtlichkeiten, meist außerhalb von beengten Fußgängerzonen bzw. Ortzentren, gelegt, was ein wichtiger Baustein für eine geordnete Durchführung war.

Mit entsprechender sichtbarer Polizeipräsenz, aber auch durch ein ruhiges und besonnenes Vorgehen, das geprägt war durch eine intensive Kommunikation mit den Bürgern, konnten Gruppenbildungen bei den Veranstaltungen weitestgehend vermieden werden. In Einzelfällen wurde von der Polizei konsequent eingeschritten und ein Fehlverhalten korrigiert.

Die Dienststellen des Polizeipräsidiums waren in größtmöglicher personeller Stärke im Einsatz und wurden dabei auch von geschlossenen Einheiten des eigenen Verbands sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

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