Polizei reicht’s mit der Kesselseestrecke

Dienststellen Wasserburg, Haag, Ebersberg handeln gemeinsam: Verstärkte Geschwindigkeits-Messungen

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Die Kesselseestrecke ist eine beliebte Ausflugsstrecke – nicht nur für Motoradfahrer. Dabei halten sich nicht alle Verkehrsteilnehmer an die geltende Straßenverkehrsordnung und es kam in den letzten Jahren zu einer Vielzahl von Verkehrsunfällen – zuletzt erst wieder am vergangenen Sonntag (wie berichtet – Foto). Leider waren oft auch Verkehrstote zu beklagen, so die Polizei am heutigen Mittwochvormittag in einer Pressemeldung. Um diesen Verkehrsunfällen wirksam begegnen zu können, haben sich die Polizeidienststellen in Ebersberg, Wasserburg sowie Haag zusammengeschlossen, um in den nächsten Monaten deutlich verstärkte Kontrollen durchführen zu können.

Dabei werden sie von den Verkehrspolizeidienststellen aus Hohenbrunn, Mühldorf und Rosenheim unterstützt. Zudem wird an besonders stark frequentierten Tagen die Kontrollgruppe Motorrad hinzugezogen.

Bei den Messungen, die bereits seit Anfang Mai durchgeführt werden, zeige sich leider, dass einzelne Verkehrsteilnehmer die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen deutlich überschreiten, so die Polizei. Trauriger Spitzenreiter war dabei ein Fahrzeugführer der 113 km/h bei erlaubten 70 km/h fuhr.

Das Ziel der nun verstärkten Geschwindigkeits-Messungen sei, dass alle Verkehrsteilnehmer unfallfrei und damit gesund bleiben, hoffen die Beamten.

 

 

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15 Kommentare zu “Polizei reicht’s mit der Kesselseestrecke

  1. Ein Ankündigung deren Umsetzung absolut überfällig ist. Vor allem die Ergebnisse der Kontrollgruppe “Motorrad” darf mit einer gewissen Spannung erwartet werden. Da wird eher wahrscheinlich die ein bzw. andere Allgemeine Betriebserlaubnis ihr Ende finden. Den kontrollierenden Beamt-inn-en darf man viel Erfolg wünschen!

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  2. Wahrscheinlich wird wieder nur in Aign (70 km/h) und im Wald bei Flecklhäusl (50 km/h) kontrolliert. Bei den richtigen Raserabschnitten bei Willerstett und zw. Adler und Füholzen wird wieder nix passieren.

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  3. Nichts für ungut!

    Sehr begrüßenswerte Aktion, denn die Raser gefährden mit ihrem Verhalten ja nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer! Leider hilft es eben längst nicht mehr, rein auf die Vernunft der Menschen zu setzen – auch wenn dadurch natürlich viele “brave” Biker auch unter einen Verdacht gestellt werden.

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  4. Das wird nicht viel bringen, da die meisten Heizer die Strecke vorher “gemächlich” abfahren um nach Kontrollen Ausschau zu halten und danach den Hahn aufdrehen.

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  5. *oh mei*…. jetzt schreien wieder alle nach staatlicher Reglementierung, wenn’s dann aber irgendwann zu viel wird, dann isses schnell Gängelung… hab da grad ein Déjà-vu 😏

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  6. Hallo Nichts für ungut! & HerrHoomer,
    bitte die Raserinnen und Heizerinnen nicht vergessen….ich schmeiss mich weg!

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  7. Dann schauma moi, was die Polizei macht, wenn auch autofahrer, nicht nur heizen, sondern, wie schon sehr oft erlebt!!! die Kurven schneiden und einem regelmäßig auf seiner Fahrspur entgegen kommen!

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  8. werden eigtl die Motorradfahrer auch geblitzt? oder erwischt man nur die Autofahrer?

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  9. Nurmalzumnachdenken

    Wahrscheinlich könnte man mehr Führerscheine von den rücksichtslosen Wirrköpfen kassieren, die mit Tempo 60 durch die Watzmannstraße brettern und sich am Nervenkitzel der Rechts-vor-Links-Kreuzungen wie Dr.-Fritz-Huber-Str. ergötzen. Da wird’s bestimmt bald wieder mal krachen…

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  10. Die Polizei sollte nicht nur an der Kesselseestrecke kontrollieren, sondern auch zum Beispiel in der Ortsdurchfahrt von Eiselfing, da wird auch sehr gerne gerast. Und zwar Autos und Motorräder.

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  11. Es ist ja eh schon auf der Strecke viel viel besser geworden mit dem Rasen, die „einheimischen Motorradfahren” kennen ja die Strecke. Es sind meist Landkreisfremde, die heizen. Wenn ich aber da die Autofahren anschau die auf der Strecke schon verunglückt sind das nicht wenige.
    Vor 20 Jahren war der Parkplatz ein beliebter Treffpunkt und da wurde meiner meinung nach richtig „geheizt”.

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  12. Das reguliert sich von alleine. Die Unvernünftigen werden wegsterben.

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    1. Blöderweise kommen immer neue nach…
      Nein – im Ernst. Ich verstehe nicht, warum hier nicht schon längst gezielt kontrolliert wird. Man ist ja auch als Autofahrer ständig gefährdet, weil wild gewordene Motorradraser kaum rechtzeitig zu erkennen sind, wenn man z.B. beim Stoa aus dem Wald kommt und von dort in die Kesselseestraße abbiegen möchte. Auch für landwirtschaftliche Fahrzeuge ist das nicht ohne, weil sie häufig mit Anhänger unterwegs sind und länger brauchen, bis sie abgebogen sind.

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    2. ein Wobberianer

      alles potentielle Organspender!

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  13. Schön wäre es auch wenn die Münchner Straße zwischen den beiden Kreisverkehren bei schönen Wetter am Wochenende und Feiertagen kontrolliert wird. Die Motoradfahrer heizen dazwischen auch ganz schön, Fenster auf die Seite braucht man gar nicht aufmachen, man versteht sein eigenes Wort oft nicht mehr.

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