Mit Messer in die Grenzkontrolle

Rosenheimer Bundespolizei bringt Slowaken in Untersuchungshaft

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Die Rosenheimer Bundespolizei hat am gestrigen Dienstag einen Slowaken auf richterliche Anordnung hin in eine Haftanstalt gebracht. Der Mann war bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn festgenommen worden. Er wurde mit Untersuchungshaftbefehl gesucht. Zudem hatte er ein verbotenes Messer und Drogen dabei.

In der Grenzkontrollstelle nahe Kiefersfelden stoppten Bundespolizisten ein Auto mit slowakischen Kennzeichen. Der Beifahrer konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, aber bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass er seit über drei Jahren gesucht wird. Laut Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Memmingen ist der Slowake dringend verdächtig, Ende 2015 Verstöße gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz begangen zu haben. Bei der Durchsuchung seiner Sachen fanden die Bundespolizisten ein verbotenes Messer mit feststehender Klinge von über 20 Zentimetern Länge sowie geringe Mengen Amphetamine und Opiate.

 

Der slowakische Staatsangehörige wurde beim Amtsgericht Rosenheim vorgeführt. Anschließend brachten ihn die Bundespolizisten gemäß der richterlichen Entscheidung in die Justizvollzugsanstalt Traunstein, wo er wegen seiner „Altlasten“ wohl auf sein Strafverfahren zu warten hat. Die weiteren Ermittlungen zu den mitgeführten Betäubungsmitteln führt das Hauptzollamt Rosenheim. Zusätzlich wird er sich voraussichtlich schon bald wegen des verbotenen Messers strafrechtlich verantworten müssen.

 

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