Maria Noichl bleibt im EU-Parlament

Trotz Halbierung der SPD-Stimmen im Landkreis - Das offizielle Endergebnis zur Wahl

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Sie kann strahlen, obwohl sich das Ergebnis ihrer Partei halbiert hat: Maria Noichl (Foto) bleibt als Rosenheimer Kandidatin der SPD im EU-Parlament. Das amtliche Endergebnis der Europawahl steht fest – das meldet das Landratsamt Rosenheim am heutigen Mittwochnachmittag vom Wahlausschuss. Wesentliche Veränderungen zum vorläufigen Ergebnis am Wahlabend – wir berichteten – gebe es nicht, heißt es. Die meisten Stimmen im Landkreis Rosenheim konnte die CSU mit 53.763 Stimmen für sich verbuchen. Damit erreichte die Partei 43,6 Prozent der Wähler. Bei der Europawahl 2014 waren es 42,98 Prozent. Zweitstärkste Partei wurden die Grünen mit 22.753 Stimmen und damit 18,5 Prozent – die Hälfte mehr als noch vor fünf Jahren.

Die AfD bekam 8,3 Prozent der Wähler-Stimmen. Insgesamt 10.275 Wählerinnen und Wähler im Landkreis Rosenheim machten hier ihr Kreuzchen.

Die SPD wählten 8.768 der Wähler und damit 7,1 Prozent. Das reichte für die Rosenheimer Kandidatin Maria Noichl, um für eine weitere Amtsperiode ins EU-Parlament einzuziehen.

Die Freien Wähler kamen auf 5,1 Prozent und 6.261 Stimmen, die ÖDP erreichte 4,0 Prozent und 4.917 Wählerstimmen, die FDP kam auf 3,3 Prozent und 4.078 Wählerstimmen.

Die Wahlbeteiligung lag bei 63,1 Prozent und damit deutlich höher als bei der Europawahl 2014. Damals gingen – wie berichtet – nur 41,73 Prozent der Wahlberechtigten im Landkreis Rosenheim an die Wahlurne.

Insgesamt 123.223 Wähler gaben am Sonntag einen gültigen Stimmzettel ab. 304 Stimmzettel waren ungültig.

Einen detaillierten Überblick zu den Wahlergebnissen aller Parteien bei der Europawahl 2019 im Landkreis Rosenheim gibt es unter:

www.landkreis-rosenheim.de.

 

Foto. SPD / Noichl

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