JU weist Kritik der LINKEN zurück

Zum Besuch der CSU-Bundestagsabgeordneten Ludwig an der Realschule Wasserburg

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Die Junge Union Rosenheim-Land zeigt sich verwundert über die veröffentlichte Pressemitteilung des Kreisverbands der Partei Die Linke (wir berichteten). Diese hatte darin den Besuch der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig an der Realschule Wasserburg im Rahmen der „Europawoche“ kritisiert. Vom Kreisvorsitzenden Matthias Eggerl aus Rott (unser Foto) hier der Wortlaut der aktuellen JU-Stellungnahme am heutigen Sonntag …


„Die Europawoche findet jedes Jahr um den 9. Mai statt und soll an die Vorschläge Robert Schumans für ein vereintes Europa erinnern. Abgeordnete aller Fraktionen und Ebenen werden dazu aufgerufen, an Veranstaltungen zum Thema Europa teilzunehmen.
Die Förderung der politischen Bildung gehört zu den Kernaufgaben eines Abgeordneten. So waren in den vergangenen Jahren Abgeordnete verschiedener Parteien an Wasserburger Schulen zu Besuch, um über das Thema Europa zu informieren.

Dass diese Aufgabe wahrgenommen wird und die Schüler die Möglichkeit bekommen, den Mandatsträgern direkt Fragen zu Europa und der EU zu stellen, ist nur zu begrüßen. Erst die Partei Die Linke will hier einen Zusammenhang zu den anstehenden Wahlen herstellen. Die Schule ist aber eben kein Ort für Parteipolitik. Deshalb ist es auch richtig, dass Abgeordnete als gewählte Vertreter der Region in die Schulen kommen und keine reinen Parteipolitiker.

Völlig unverständlich ist für die Junge Union ist auch die Kritik am Thema des Programms.“

Deshalb sei es für die Junge Union auch für die Zukunft wünschenswert, dass das Thema im Rahmen der „Europawoche“ aufgegriffen werde. Dass Parlamentarier verschiedener Parteien und Fraktionen dazu in die Schulen gehen und neutral informieren, soll dabei ein wesentlicher Baustein bleiben.

Und Maximilian Raab, stellvertretender Kreisvorsitzender aus Eiselfing erklärt dazu:

„Ausgerechnet dem Projekt Europa einen fehlenden Bezug zur Lebenswelt der Schüler zu unterstellen, ist absurd. Die Wege der europäischen Einigung haben unserer Generation Frieden und Freiheit gesichert. Gerade die junge Generation muss sich damit beschäftigen und das Projekt vorantreiben.“

 

 

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