Inszenierungspreis für „Fluss“

Jury der 14. Wasserburger Theatertage kürt zudem zwei Schauspieler

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Die Jury und das Publikum sind sich in diesem Jahr zu hundert Prozent einig: „Der Fluss“ ist die beste Inszenierung der 14. Wasserburger Theatertage. Das „Spiel.Werk“ Ansbach bekommt für diese Produktion 4000 Euro Preisgeld vom Verband Freie Darstellende Künste Bayern. 

Die Jury befand, dass Regisseurin Daniela Aue mit dieser selbst geschriebenen Geschichte über drei Männer, die der Zufall in einem Boot zusammen bringt, ein poetischer Abend gelungen sei, der Musik, Artistik, Tanz, Text und Gesang zu einem homogenen und auszeichnungswürdigen „Cross-Over“ verbinde.

 

Ebenso einig sind sich Jury und Publikum beim Darstellerpreis:

Michaela Weingartner und Franz-Xaver Zeller bekommen ihn in diesem Jahr gemeinsam. Dotiert ist er mit insgesamt 1500 Euro, vergeben wird er durch den Landkreis Rosenheim.

Die beiden jungen Schauspieler erzählten mit „Wasserstoffbrennen“ von Leon Engler in der Regie von René Oltmanns eine Geschichte von den Anfängen einer Liebe bis zum Tod. In einem Szenen-Kaleidoskop von 18 Bildern – auf einer lediglich mit Podesten bestückten Bühne – schafften sie es, mittels Fantasie und Einfühlungsvermögen, das Publikum lachend, weinend, mitfühlend an dieser Liebe zweier Menschen teilnehmen zu lassen – „eine große, gemeinsame Leistung“, wie die Jury zusammenfassend festhielt.
Fotos: Christian Flamm

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