Im Landkreis: Vorsichtige Entwarnung

Auch an Mangfall und Prien vorerst keine Gefahr für die Anwohner

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Das Rosenheimer Wasserwirtschaftsamt rechnet an der Mangfall mit einem sogenannten zehnjährlichen Hochwasser. In der Besprechung der Hilfsorganisationen im Landratsamt Rosenheim heute Morgen wurde deutlich, dass das Wasser der Mangfall (Foto) sehr wahrscheinlich keine Gefahr für die Anwohner des Flusses darstellen wird.

Nach der jüngsten Prognose, die Dr. Hadumar Roch vom Wasserwirtschaftsamt vorstellte, wird die Mangfall auf Höhe Feldolling die Meldestufe 4 gerade erreichen. Der Scheitel, also der höchste Wasserstand, wird gegen 17 Uhr erwartet. In Rosenheim wird die Mangfall die Vier-Metermarke nicht überschreiten. Beim Hochwasser 2013 stand der Pegel bei 4,94 Zentimeter.

 

Für die Einsatzkräfte war es eine weitgehend ruhige Nacht. Da die Meldestufe 2 an der Mangfall nicht erreicht wurde, waren die vorbereiteten Deichwachen nicht notwendig. In der Aiblinger Au, oberhalb der Aiblinger Brücke errichtete die Feuerwehr vorsichtshalber eine Deicherhöhung. Mehrere Sandsackfüllmaschinen stehen bereit.

 

In Aschau wird die Prien ihren Scheitel mit etwa 1,52 Meter bereits um 9 Uhr erreichen. In Prien ist er mit 3,11 Meter für 11 Uhr vorhergesagt. Er liegt damit über einen Meter unter dem Höchststand beim Hochwasser 2013.

 

Auch die Kalten wird den Höchststand von 2013 bei Weitem nicht erreichen. Gegen 15 Uhr wird mit 2,51 Meter der Höchststand prognostiziert. Beim Hochwasser vor sechs Jahren waren es 3,33 Meter.

 

Dr. Roch geht davon aus, dass das Flusswasser zu keinen gravierenden Problemen führen wird. Wegen der den ganzen Tag anhaltenden Regenfälle bleibt aber das Oberflächenwasser ein Risiko.

 

Aufgrund der vorliegenden Daten entschloss man sich im Landratsamt Rosenheim, die große Runde mit allen Hilfsorganisationen aufzulösen. Ein kleines Team bleibt aber im Bereitschaft, um die Lage weiter zu beobachten und wenn nötig, aktiv zu werden.

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