Ein ethisches Wirtschaftsmodell

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist Thema bei einem Vortrag am 28. Mai in Wasserburg

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Ein Infovortrag zum Thema „Die Gemeinwohl-Ökonomie – Ein ethisches Wirtschaftsmodell” findet am Dienstag, 28. Mai, 19 Uhr,  im Saal der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinschaft Wasserburg, Kaspar-Aiblinger-Platz, statt. Der Eintritt ist frei. Es geht unter anderem um folgende Fragen: Wie kann ich als Bürger, als Unternehmer oder als Kommune gemeinwohl-orientiert leben? Wie funktioniert werteorientiertes Wirtschaften, damit es allen besser geht?

Die Forderungen von „Friday for Future”, von Volksbegehren und mittlerweile auch immer mehr positive Reaktionen und Initiativen von Wirtschaftsverbänden zeigen, dass ein Wandel für eine lebenswerte Zukunft notwendig ist. Die Ökonomie sollte im heutigen Sinne neu bewertet werden, um für die Zukunft die Lebensgrundlage aller Menschen zu sichern. Jeder Bürger, jede Kommune, jedes Unternehmen ist Teil des Wandels und kann mit seinem Beitrag Wertvolles leisten. Darum wollen wir auffordern, am Wandel teilzunehmen.

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine Bewegung hin zu einem ethischen Wirtschaftsmodell. Es gilt, ökonomische Ziele mit ökologischen und sozialen Aspekten in Einklang zu bringen. Motive und Ziele von Gewinnstreben und Konkurrenz wandeln sich zu Gemeinwohl und Kooperation. Die Gemeinwohl-Ökonomie sieht Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitentscheidung als zentrale Werte des menschlichen Handelns. Das Wohl von Mensch und Umwelt wird zum obersten Ziel des Wirtschaftens.

Die Gemeinwohl-Idee breitet sich dabei rasant aus. Schon 21 Gemeinwohl-Vereine schaffen die rechtliche und finanzielle Basis für die Arbeit der Bewegung. Rund 400 Unternehmen haben ihre Gemeinwohl- Bilanzen veröffentlicht. In über 100 Regionalgruppen aus 40 Ländern sind tausende Menschen ehrenamtlich aktiv, unterstützen die Umsetzung und gestalten den Wandel.

Referent des Abends ist Franz Galler (Foto oben) aus der südostbayerischen Gemeinde Ainring. Er ist Koordinator der Gemeinwohl-Regionalgruppe Südostbayern. Der gelernte Banker war über 30 Jahre als Vermögensberater tätig. Galler setzt ganz auf regionale Selbständigkeit und gelebtes Bürgerengagement. Er propagiert Lösungsansätze, die auf Regionalität statt „Globalisierung“, auf Kooperation statt Konkurrenz und auf Nachhaltigkeit statt Wachstum und Umweltzerstörung setzen.

Unterstützt von den Gemeinwohl-Ökonomie-Initiatoren für den Altlandkreis Wasserburg:

Werner Furtner, Gemeinwohl-Berater, werner.furtner@ecogood.org, wf@wernerfurtner.de, Telefon 08071/5263065 und Albert Bernstetter, Buero@ibb-bernstetter.de, Telefon 08071/95264.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Franz Galler aus Ainring im Berchtesgadener Land Koordinator der Gemeinwohl-Regionalgruppe Südostbayern Projektleiter Enkeltauglich Leben Kath. Bildungswerk Traunstein zertif. SK-Moderator (Systemisches Konsensieren)

www.gwoe-bayern.org

franz.galler@ecogood.org

 

Unterstützt von den Gemeinwohl-Ökonomie-
Initiatoren für den Altlandkreis Wasserburg am Inn:

 

Werner Furtner, Gemeinwohl-Berater

werner.furtner@ecogood.org, wf@wernerfurtner.de, Tel.: 08071-5263065

 

Albert Bernstetter

Buero@ibb-bernstetter.de, Tel.: 08071-95264

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