Die ganze Stadt ein Biergarten

Antrag von CSU und Wasserburger Block: Aufstellung von Tischen und Stühlen im öffentlichen Raum

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Die Stadtratsfraktion von CSU und Wasserburger Block schlagen in einem schriftlichen Antrag an die Stadt die Aufstellung zusätzlicher Tische und Stühle im öffentlichen Raum vor. Dabei soll es sich um vereinzelte, kleine Tische mit Stühlen (zwei bis vier Stück) handeln, die in großen Abständen zueinander platziert werden, heißt es in dem Schreiben an Bürgermeister Michael Kölbl. Nach dem Corona-Lockdown sei die Wiederbelebung der Stadt Wasserburg als Kultur-, Sport-, Einkaufs- und Dienstleistungsstadt dringend notwendig, so die Antragsteller.

Touristen und Gäste aus der Region sollten mit dem Charme, dem Lebensgefühl, der Leichtigkeit Wasserburgs angelockt werden: „Wenn der Weg über die Alpen versperrt ist, kommen Sie zu uns nach Wasserburg – in die nördlichste Stadt Italiens”, so Fraktionsvorsitzende Heike Maas.

Nachdem die aktuell gültigen Corona-Regeln der Staatsregierung die Sitzplätze in der Gastronomie erheblich reduzieren und die Kapazitäten einschränken, sollten auf den beantragten Flächen im öffentlichen Raum Sitz- und Verweilangebote geschaffen werden und zum Verzehr der To-go-Angebote der Gastronomie einladen. „Dies bewirkt eine Entzerrung und Verteilung der Besucher und Bürger in der Stadt.”

Mögliche Flächen könnten beispielsweise in der Frauengasse, am Kirchhofplatz oder am Inndamm sein. Begleitend dazu müssten Abfallbehälter aufgestellt und regelmäßig entleert sowie Hinweisschilder mit den Corona-Regeln (Abstandsgebot, maximale Personenzahl, Selbstverantwortung) angebracht werden. Dabei sei die Unterstützung von Seiten der Stadtverwaltung und des Bauhofs notwendig.

Weiter sollte in der regionalen und überregionalen Presse, in den Kanälen der Stadt und durch den Tourismusverband die Aktion „Ganz Wasserburg wird Biergarten“ beworben werden.

Maas: „Diese Nutzung wäre in den Monaten Juni bis September sinnvoll. Die für den Zeitraum benötigten Tische und Stühle könnten bei der örtlichen Gastronomie und Brauereien angefragt werden.”

 

Auf Anwohner Rücksicht nehmen

Die Fraktionsvorsitzende weiter: „Wir wollen natürlich das Erreichte hinsichtlich der Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht gefährden. Klar ist , dass im Vorlauf noch dringende Abstimmungen – zum Beispiel mit der Polizei – notwendig sind. Doch die Wirtschaft und das öffentliche, soziale Leben müssen wieder anspringen. Die Gastronomie wird weiter auf To-go-Angebote setzen und für die Kunden stehen dann zusätzlichen Sitz- und Verweilmöglichkeiten auf den öffentlichen Plätzen zur Verfügung. Das  Ganze kann aber nur funktionieren, wenn sich Bürger und Gäste selbstverantwortlich an die Regeln halten und vor allem auch auf die Anwohner Rücksicht genommen wird.”

Fotomontage: David Maas

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38 Kommentare zu “Die ganze Stadt ein Biergarten

  1. Soll das jetzt ein Scherz sein? Der Landkreis Rosenheim zählt nach wie vor zu den absoluten Corona-Hotspots in Deutschland und die CSU Wasserburg denkt ernsthaft darüber nach, aus der gesamten Stadt einen Biergarten zu machen? Wenn die Gastronomen jetzt schon Schwierigkeiten haben, die geltenden Hygienekonzepte umzusetzen. Weltfremder geht es wohl kaum. Ich würde es für eine gute Idee halten, jetzt erst mal die Effekte der kürzlich beschlossenen Lockerungen abzuwarten. Wenn man am vergangenen Wochenende durch Wasserburg gegangen ist, hatte man stellenweise den Eindruck, dass manche überhaupt noch nicht den Ernst der Lage mitbekommen haben. Die CSU Wasserburg entwickelt sich allmählich zur Schnapsidee-Partei par excellence. Merkwürdige Autoaufkleber, fragwürdiges Freibier an Fasching… Was mag da noch alles kommen? Ich bin gespannt.

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    1. Wir müssen jetzt planen, wenn wir im Juni etwas umsetzen wollen. Die Infektionsentwicklung muss natürlich im Auge behalten werden und man kann das tatsächlich nur machen, wenn die Lockerungen weitergehen. Wir wollen Kunden für unsere Wasserburger Betriebe in die Stadt bringen, die nach dem Shutdown dringend wieder mehr Frequenz brauchen. Mit den Sitzgelegenheiten sollen auch noch einmal die Regeln kommuniziert werden, so dass die Besucher das Angebot der Lage entsprechend vernünftig nutzen.

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      1. Manfred Braun

        Welche Kunden für die Wasserburger Betriebe sollten sich denn mit dem Werbespruch “Ganz Wasserburg wird Biergarten” nach Wasserburg locken lassen? Sie glauben doch nicht im Ernst, dass Kunden aus dem näheren und weiteren Umland ausgerechnet deshalb nach Wasserburg kommen und dort Geld ausgeben?

        Nur deswegen, weil man sich mit seinem To-Go-Essen an einen Biertisch im Freien setzen kann? Die Gastronomen, die bereits To Go anbieten, berichten mir zumindest, dass das To-Go-Geschäft auch jetzt relativ gut läuft. Was soll also da noch angekurbelt werden?

        Was Probleme machen wird, ist der stationäre Umsatz – und dafür brauchen die Gastronomen eine Vergrößerung der Sondernutzungsflächen. Was die Stadt auch bereits in großem Umfang macht. Ich befürchte, dass viele den Spruch “Ganz Wasserburg wird Biergarten” allzu wörtlich nehmen werden und die ganze Altstadt zur Partymeile wird. Was angesichts der aktuellen Lage wohl alles andere als angebracht ist.
        Ich bleibe dabei: Viel heiße Luft um absolut nichts.

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        1. Danke – Sie sprechen mir aus dem Herzen. Und wenn dann noch jeder sein Essen und sein Bier selber mitbringt, weil die Tische ja nicht zu den Wirtschaften gehören, ist das Ganze auch noch völlig sinnfrei.

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    2. Egal was man als Unternehmer und, oder CSU Anhänger in dieser Stadt tut, es wird immer sofort versucht die Ideen lächerlich zu machen.
      Vielleicht sollte man in dieser Stadt nichts mehr UNTERNEHMEN!?

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      1. Ich glaube, von dieser “Bieridee” wär nicht mal euer Ober-CSUler angetan.
        Übrigens: ist Kritik nicht mehr erlaubt? Gute Ideen sind immer willkommen, egal von welcher Partei.
        Vor allem hat Herr Braun ein paar sehr einleuchtende Argumente genannt, wie ich finde.

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  2. Das ist doch mal ne schöne Idee. Würd mich freuen wenn das klappt!

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  3. das finde ich eine nette Idee 😊

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    1. Haltet aber den Platz vor der Schranne frei, die Motorräder müssen ja irgendwo parken!

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  4. Bitte kümmert euch um bestehende Sitzgelegenheiten und macht den Wirten keine Konkurrenz. Sie verdienen deutlich mehr, wenn Sie nicht Sachen
    to go verkaufen und auf den aufgestellten Sitzgelegenheiten konsumieren. Es gibt deutliche wichtigere Dinge, um auf sich aufmerksam zu machen, liebe CSU.

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    1. Die Wirte werden aufgrund der Abstandsregeln deutlich weniger Gäste bei sich bewirten können – auch wenn an der einen oder anderen Stelle Flächen erweitert werden können, wofür wir uns einsetzen. Wenn sie dann zusätzlich to-go verkaufen, ist das keine Konkurrenz, sondern zusätzliches Geschäft. Das haben uns auch eine Reihe von Wirten bestätigt.

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  5. Helen Lovejoy

    Klingt natürlich zunächst charmant und ist auch schön formuliert. Dass die gestiegene Nachfrage nach “to-go-Produkten” leider auch zu mehr Müll führt, war in den letzten Wochen schon zu sehen.

    Eigentlich hofft man ja, das würde sich nun bessern, wenn zumindest die Außengastronomie wieder öffnet. Anstatt also solche “To-go-Hotspots” einzurichten und dort den Abfall vom Bauhof wegräumen zu lassen (die haben bestimmt auch noch anderes zu tun), wäre es doch naheliegender, man würde den Wirten mehr Platz für ihre Außenbereiche zugestehen, damit der durch die Sicherheitsabstände entstehende Verlust von Sitzplätzen einigermaßen ausgeglichen wird.

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    1. noch ein Unternehmer

      Liebe Helen, ich bin genau Deiner Meinung! Statt noch mehr Müll zu produzieren, besser den Gastronomen befristet mehr Freifläche anbieten, dann kann auch der Service wieder arbeiten und Geld verdienen. Zudem werden die Gastronomen sicher auf die Vorgaben achten und Tische etc. desinfizieren.
      CSU und WB, bitte Engagement nicht mit Aktionismus verwechseln. Neue Ideen sind toll, aber bitte bis zum Ende denken.

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    2. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass die Wirte ihre Außenflächen erweitern können. Das wird nicht überall möglich sein. Und selbst wenn, können aufgrund der Abstandsregeln vermutlich deutlich weniger Gäste bewirtet werden. Gespräche mit mehreren Wirten haben ergeben, dass sie deswegen das to-go-Angebot beibehalten wollen. Zudem wird das Stadtmarketing “Ganz Wasserburg ein Biergarten” auch ihnen zugutekommen. Abfall ist sicher ein Thema, um das man sich sehr genau kümmern muss, ich denke aber, dass wir da Lösungen finden, zum Beispiel gemeinsam mit den Verkaufsstellen.

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    3. Ist der Bauhof nicht für die Abfallbeseitigung zuständig? Nachdem wir hier vierteljährlich beschimpft werden, Frage: Was muß der Staat/Stadt/Gemeinde eigentlich in dieser Hinsicht tun?
      Zahlen wir nicht Steuern?

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  6. … es gibt überall Gegner. Egal, was getan wird oder nicht.

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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  7. War es nicht gerade die Gier und der Tourismus der uns diese Situation beschert hat? Und die anfallenden Kosten: Abfall, Instandhaltung, Eindämmung von Auswüchsen, zahlen dann wir Bürger? Mehr Plätze in Wasserburg für uns Bürger und weniger Autos – das ja, sofort. Aber alles auf den Tourismus setzten, Nein. Ich würde mir für Wasserburg ein zukunftsfähigeres, unabhängigeres Konzept wünschen. Sich an Touristen verkaufen macht unsere Stadt nicht lebenswerter.

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  8. I find de Idee guad

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  9. .. im Ansatz eine gute Idee.
    Grundsätzlich wäre zu überlegen ob es nicht Sinn macht, wenn die Stadt mehrere Sitzgelegenheiten in Fußgänger-bereiche und am Inndamm aufstellen würde.
    Meiner Meinung nach würde dies ein schöneres Stadtbild ergeben, da (zum Beispiel) eine schön gestaltete Holzbank allemal besser aussieht wie eine Biertischgarnitur.
    Diese würden zum entspannten Verweilen einladen und es wäre kein Verzehr-zwang durch die Wirte gegeben.

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    1. find ich auch, grad die Bänke sind sehr unbequem. Und wenn man da dann auch einen Abfallkorb daneben hinstellt! Will man jetzt Besucher oder nicht.

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  10. Ist das trinken von Alkohol auf öffentlichen Plätzen in WS nicht untersagt? Ich dachte, ich hätte mal sowas gehört (Kernbankerl).
    Sicher schön, wenn man dann Slalom durch die Menschentrauben, die um die Tische stehen, laufen muss…. Ich denke, die Idee wurde nicht ganz fertig gedacht.
    Mehr Platz für die Außenbereiche der bestehenden Lokale wäre sicher sinnvoller.

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  11. Kein Wunder, dass die CSU in Wasserburg nichts gebacken bekommt, bei solchen Vorschlägen muss man sogar sagen, zum Glück, haben die den Knall nicht gehört, wie viele Wasserburger müssen noch infiziert werden, wie viele noch sterben, bis die merken, dass man weniger Publikumsverkehr braucht und nicht noch mehr Orte zum versammeln.

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  12. Sehr gute Idee,dann kann man sein Bier selbst mitbringen.

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  13. Erstmal gut das sich der Stadtrat darüber Gedanken macht. Allerdings schwierig in der Umsetzung. Einfacher und Sinnvoller wäre es den Wirten mehr Außenflächen zur Verfügung zu stellen. Jeder Wirt soll seinen Bedarf anmelden und direkt einen Lösungsvorschlag bringen. Bei den den derzeit genehmigten Öffnungszeiten wäre auch das Thema der Nachtruhe vom Tisch Allerdings wird es ohnehin dauern bis die Gäste wieder kommen.. Auf gehts Wasserburger gehts zum Wirt !

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  14. ganz Wasserburg ein Biergarten, finde ich eine sehr schöne Idee. Man muss nicht im Vorfeld schon immer alles Tod schreiben. Es hat ja geheißen dass es noch viel zu besprechen und zu bedenken gibt. Eine leere Altstadt ist auch kein schönes Bild. Und noch eins zum Schluß nicht der Landkreis hat so hohe Infektionszahlen es ist die Stadt Rosenheim die ist kreisfrei und zählt nicht zum Landkreis.

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    1. 36 / 100.000 für den Landkreis ist immer noch 7x so hoch wie in anderen Nachbarlandkreisen, sag ja nur….

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  15. Sollte man nicht gerade in diesen Zeiten einmal die kleinkarierte Parteipolitik beiseite lassen und sich sachlich zu vorgebrachten Vorschlägen äußern? Da wird drauf gehauen und Ideen werden im Keim erstickt, nur weil die Antragstellerin das falsche Parteibuch hat…

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  16. Das ist eine sehr interessante Idee, die es Wert ist, genauer ausgearbeitet zu werden. Ich konnte in dem ursprünglichen Bericht nichts davon lesen, dass dies größere Freiflächen für Gastronomen ausschliessen soll.
    Chapeau Frau Maas, danke dafür, dass Sie das Wasserburger Establishment immer wieder neu herausfordern.
    “De Zuagroasten” sind dann willkommen, wenn man mit ihnen irgendwie ein paar € generieren kann, aber innovative Ideen..?….was erlauben diese Leute …

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    1. Spannend wird es spätestens dann werden, wenn für die vergrößerten Außengastronomien auch ein paar Parkplätze wegfallen. Das war ja immer schon die ultimative Herausforderung für das wirkliche “Wasserburger Establishment”.

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  17. Da wird wieder von einigen Obergscheidhaferln alles verteufelt, was vorgeschlagen wird, aber dass jetzt z.B. in der Hofstatt schon jede Menge Leute mit Essen-to-Go wie die Hühner auf der Stange auf den Bänken sitzen und sich auch keiner um den Abstand schert, das wird nicht angeprangert!
    Wenn man als Gastronom, Tische und Stühle, keine Bierbänke, aufstellt, dann ist der Abstand zum Nächsten grösser, da die Gäste, sich nicht aneinander gereiht hinsetzen können. Und ich bin mir sicher, dass die Bedienungen und Wirte das mit dem Abfall und der Tischordnung auch hinbekommen, wenn man sie nur lässt!

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    1. Dass es die Wirte und ihre Angestellten besser hinbekommen und es deswegen vernünftiger wäre, die Außengastronomien zu vergrößern, anstatt flächendeckend irgendwo Tische und Stühle aufzustellen, ist doch genau das, was die Mehrzahl der Kommentaroren hier (also die von ihnen so genannten “Obergscheidhaferl”) artikuliert haben.

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    2. Wenn man als Gastronom Tische und Stühle aufstellt, dann sind das schlicht und einfach Sondernutzungsflächen des dazugehörigen Lokals. Das geht jetzt bereits und einige Gastronomen haben eine Vergrößerung der Sondernutzungsflächen beantragt und auch genehmigt bekommen. Im Antrag von Frau Maas geht es aber um etwas komplett anderes: Stühle und Tische irgendwo auf öffentlichen Flächen, um die sich gefälligst die Stadtverwaltung und der Bauhof kümmern soll, inklusive Abfallentsorgung. Der tiefere Sinn erschließt sich mir nach wie vor nicht: Wer soll diese bitteschön nutzen? Und welcher Gastronom soll davon profitieren? Als Gastronom, der sich mit viel Mühe und finanziellem Aufwand um ein gangbares Hygienekonzept für seinen eigenen Betrieb kümmert, muss man sich von diesem Antrag ziemlich vor dem Kopf gestoßen vorkommen. Ich bleibe dabei: Man sollte sich jetzt darum kümmern, dass die gastronomischen Betriebe ihren eigenen Freiflächenbetrieb wieder vernünftig in Gang bekommen. Und nicht über irgendwelche anderen Hirngespinste nachdenken, mit denen keinem geholfen ist.

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  18. Das ist eine gute Idee! Wir sind uns doch alle einig, dass wir unsere wunderschöne Stadt wieder mit Leben füllen wollen. Es muss doch möglich sein, dass sich die Mitarbeiter des Bauhofs für eine absehbare Zeit um den sicherlich mehr als sonst anfallenden Müll zu kümmern, eigentlich doch ganz einfach. Und die Mehrzahl der Menschen werden sich auch vernünftig und rücksichtsvoll verhalten – Ausnahmen wird es immer geben aber wir sollten nicht immer schon am Anfang nur Schwierigkeiten sehen, sondern uns freuen, dass neue Ideen eingebracht werden. Frau Maas, bleiben Sie mutig und hören Sie nicht auf, sich für unsere Stadt einzusetzen – seit Wochen hören wir aus dem Rathaus nicht viel, es gab in Deutschland sehr viele Bürgermeister, die in diesen Zeiten benötigte Hilfe für ihre Bürger geleistet haben… (…)

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  19. Bierkrüge überall erlaubt; Glasflaschen in der Altsstadt verboten. Den Unterschied soll dann die Polizei mit dem berühmten Augenmaß regeln wie in einem Operettenpolizeistaat. Die Idee ist begrüßenswert, aber net durchdacht.,

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  20. Wasserburgerin

    Was für eine wunderbare Idee! Altstadt Autofrei, Tische und Stühle aufstellen, Picknickkorb packen mit Tischdecke, Besteck und Gläser. Essen und Getränke holen beim Wirt. Getränke aus Flaschen zum selber öffnen, Pommes usw. in verzehrbaren Schalen, Mundschutz und Dessinfektionsmittel mitnehmen. Wo ist das Problem? Wir in Bayern wissen doch wie Biergarten geht. Mich würde es sehr freuen.

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  21. Altstadt Autofrei – das wäre das Schönste!!
    Zur Hoffnung die Leute seien vernünftig – das habe der liebe Gott im Gehörgang. Im Moment habe ich eher das Gefühl die Leute werden zunehmend unvernünftiger. Ich befürchte schon eher ein Slalomlauf wie oben beschrieben. Und dem Tourismus stehe ich leider auch eher skeptisch gegenüber. Ich bin jedes Jahr auf neue entsetzter wenn ich auf die Fraueninsel komme. Inzwischen musst du deinen Garten schon fast mit Stacheldraht sichern, besonders wenn du für deine eigenen Kinder Spielgeräte aufgestellt hast. Von den Touristen wird die Fraueninsel als Freiluftmuseum betrachtet. Und das ist nicht der einzige stark frequentierte Bereich, der so richtig Probleme bekommt. War schon vor Corona des Öfteren in der Presse zu lesen. Ich brauch das nicht. Und ich hätte auch lieber ein Wasserburg, dass nicht auf den Tourismus angewiesen ist um zu überleben. Dazu Ideen finden, das wäre super.

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    1. Die Idee die dahintersteckt ist nicht schlecht wenn der Wettergott mitspielt. Das Inndammfest ist ja auch eine langgezogene Partymeile.Wichtig wäre in diesem Zusammenhang halt daß nur regionale Produkte verzehrt würden und nicht wie aktuell in den LEHs Rindfleisch aus Argentinien,Butter und Käse aus Irland ,das hier billig auf den Markt geworfen wird. Solidarität zu deutschen Erzeugern sieht anders aus.Wenn jeder Gast dieser offenen Biergärten seine Produkte zum Verzehr bei Metzgern und Bäckern aus der Region, den Salat beim Norbert und die Kartoffeln aus Attel kaufte ,dann bin ich dabei.Die” essbare Stadt” einmal anders.

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  22. Franziska Tauber

    Wie wäre es mit einrm Autokino in Wasserburg???Da sind wir sicher vor Corona!!! Haben Unterhaltung,Müll
    nehmen wir mit heim.Am Badria ist ein grosser Parkplatz.
    Ist auch mal so eine Schnapsidee
    wie:
    Wasserburg die ganze Stadt ein
    Biergarten…….

    Anm. d. Red.:

    Die Kino-Situation am Stoa entscheidet sich erst – hängt von der Regierung und dem Landkreis ab und wie eine Gastro möglich ist. So oder so, Planungen laufen bereits in alle Richtungen, wir werden berichten …

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