Bewohner mussten heute umziehen

Verlegung von 58 Personen einer Asylbewerber-Unterkunft in Rosenheim - Raus aus der Statistik?

image_pdfimage_print

Die Regierung von Oberbayern hat heute 58 Bewohner aus einer Asylbewerber-Unterkunft in Rosenheim in eine andere Einrichtung außerhalb der Stadt und auch des Landkreises verlegt, berichtet der Bayerische Rundfunk. Die Polizei sicherte den Einsatz am heutigen Mittwochmorgen ab. In der Unterkunft waren zuvor 21 Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das Gesundheitsamt hatte daraufhin die dortige Bauzaun-Quarantäne auf nächste Woche verlängert. Um die nächste Verlängerung zu vermeiden, habe man sich jetzt für die Verlegung entschieden, heißt es von der Regierung. Man habe auch die 21 Infizierten verlegt. Somit rutschen sie alle wohl auch aus der einer „Lockerungs-Notbremse” so nahen Rosenheimer Statistik – in Bezug auf die 50 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (wir berichteten) …

Quelle BR

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

7 Kommentare zu “Bewohner mussten heute umziehen

  1. Da müssen jetzt dann wohl noch mehr Asylbewerber umziehen, damit die Zahlen unter 35 Infizierten pro Woche bleiben. Super Idee! Mit den Asylanten kann man‘s ja machen.

    Antworten
  2. Ich bin sprachlos.

    Antworten
  3. Vielleicht konnten die Hygienevorschriften nicht eingehalten werden ???
    Warum immer gleich so negativ….
    Der ein oder andere Kommentator fordert doch schnelle und durchgreifende Massnahmen….

    Antworten
  4. Hauptsache geschimpft. Von wegen mit denen kann man es machen. Dies wird genauso in betroffenen Altenheimen, Behindertengruppen usw gemacht (übrigens auch die Reihentestungen). Dies dient einzig und allein zum Schutz aller anderen Bewohner!
    Wo so viele Menschen wohnen kann ansonsten eine sichere Quarantäne nicht gewährleistet werden (logisch wenn man sich Bad/Küche etc. teilt).

    Antworten
  5. Erst sperrt man sie zusammen mit an einem überdurchschnittlich tödlichen Virus Erkrankten auf engstem Raum ein und dann werden sie “deportiert” anders kann man das hier fast nicht bezeichnen um eine Statistik nicht zu reissen?
    “Die Würde des Menschen ist unantastbar” ist bei der Regierung von Oberbayern wohl auch nur eine Floskel, so geht man nicht mit Menschen um!

    Antworten
  6. Auch ich kenne Asylbewerber die sich nicht an die zur Zeit notwendigen Auflagen halten. Vielleicht weil sie sprachliche Probleme haben. Es wäre vielleicht sinnvoll gewesen Dolmetscher zur Information in die Bereiche zur Aufklärung zu bringen?

    Antworten
  7. In diesem Zusammenhang den Begriff Deportation zu verwenden verharmlost die Geschehnisse bei richtigen Deportationen. Ich finde dergleichen schlicht unverantwortlich.
    Es kann eigentlich niemanden überlesen oder überhört haben, dass bei etliche Orten, an denen viele Menschen zusammenleben, Bewohner verlegt werden. Das geschieht zu deren Schutz. Hier zu unterstellen, das lediglich Fallzahlen korrigiert werden, ist nicht hilfreich. Im Artikel steht übrigens etwas davon, dass eine Verlängerung der Quarantäne vermieden werden soll.

    Antworten