Bei Flusskilometer 160,8 war Schluss

Älterer Herr fährt mit seinem Pkw auf Radlweg Attel-Wasserburg in Richtung Innstaustufe

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Die Männer vom ADAC-Abschleppdienst und die Polizisten trauten ihren Augen nicht: Kurz vor der Innstaustufe war für einen Pkw-Fahrer am Montagabend auf dem Radlweg Attel-Wasserburg Schluss mit der Weiterfahrt. Sein VW-Touran steckte gegen 20.30 Uhr zwischen Böschung und Geländer zum Inn fest. Der Fahrzeuglenker aus dem Landkreis Pfarrkirchen hatte seinem Navi vertraut, war den Landschaftsweg in der südlichen Burgau trotz Verbotsschildern steil bergab gefahren und dann nach links in Richtung Altstadt abgebogen. Dass er sich dabei …

… auf einem reinen Rad- und Fußweg befand, wollte der ältere Herr nicht bemerkt haben. Er fuhr weiter, bis der Wagen endgültig festsaß.

Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich äußerst schwierig, weil kein Abschleppwagen an den Ort des Geschehens herangefahren werden konnte.

Der Fahrer hatte übrigens ziemliches Glück: Ein halber Meter weiter nach rechts und das Geländer hätte nachgegeben. Dann wäre der Wagen im Inn versunken. Rettung wäre um diese Uhrzeit am menschenleeren Innufer wohl stundenlang nicht in Sicht gewesen.

Fotos: WS