Bayern verschärft das Frühwarnsystem

Schon bei 35 Fällen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen schnell aktiv werden

image_pdfimage_print

Die ARD-Tagesthemen widmeten der Stadt Rosenheim gestern Abend bundesweit einen großen Bericht – weil sie seit Tagen an der neuen 50er-Notfallgrenze in der Corona-Pandemie herumwabert. Das bayerische Kabinett hat gestern beschlossen, dieses auf Bundesebene vereinbarte Frühwarnsystem nun im Freistaat zu verschärfen. Demnach sollen die Behörden nicht erst bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage aktiv werden. Vielmehr werden die Gesundheitsämter künftig schon bei 35 Fällen …

pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen von der Regierung kontaktiert, um den Ursachen des Anstiegs sofort, schnell und gezielt nachzugehen … Die Rücknahme von Lockerungen droht regional.

Quelle BR

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

4 Kommentare zu “Bayern verschärft das Frühwarnsystem

  1. Und wo genau ist da nun die „Verschärfung“?
    Es wird kontaktiert, nachgegangen, geprüft, gedroht.
    In welchem Zeitraum aber werden dann Gegenmaßnahmen ergriffen?

    Antworten
  2. Wie sollen die Rücknahmen der Lockerungen aussehen? Wie soll verhindert werden, dass die Rosenheimer nirgends woanders hinfahren zum Einkaufen, Wandern usw.

    Soll da dann ein Zaun rundum gebaut werden? Wenn die Menschen nicht so egoistisch wären, würde alles viel einfacher sein.

    Auch für die ach so armen, freiheitsliebenden Leute. Denn mal auf was zu verzichten, kann neue Chancen bieten.

    Wie sehr dankt es uns doch auch die Natur.

    Wenn sich in Zukunft jeder etwas zurücknehmen würde, wäre Umweltschutz auch kein so großes Thema mehr.
    Aber der Mensch will uneingeschränkt seine Freiheit, egal, zu welchem Preis. Egal, ob das zu Lasten der Umwelt ist oder zu Lasten der Mitmenschen, die schwächer sind als sie selber.

    Traurig, dass es solche Obergrenzen geben muss.

    Antworten
  3. Rücknahmen der Lockerungen wären kontraproduktiv, auch in Anbetracht der Tatsache, dass die Wirtschaflichen Zahlen aktuell katastrophal sind und die eigentliche Welle mit noch mehr Arbeitslosen, noch kommt…zeitversetzt….
    Da wäre man wieder bei dem Thema “Verhältnismässigkeit”……
    Die Aussreisser der Neuinfektionen entstanden ja durch gewisse Unternehmer, die eigentlich wissen sollten, auch in Wohneinrichtungen, Hygienestandards einzuhalten….
    Aber aktuell kämpfen sehr viele ums Überleben….ich will es nicht Entschuldigen, aber es ist eine Tatsache….
    Jemand, der “noch” einen gesicherten Job hat, redet sich einfacher…….Sind halt so meine Gedanken..
    In diesem Sinne lebt Gesund und Frei……

    Antworten
  4. Reinhold Dörrzapf

    Die von z. B. die von der FDP geforderte Freiheit des Bürgers vor Einschränkungen in Corona-Zeiten läuft auf das Recht hinaus, dass jeder Depp nach eigenem Gusto jeden anderen anstecken darf, der ihm über den Weg läuft. Da werden die Herren Lindner und Kubicki in Zukunft viel zu erklären oder an Gräbern viel um Verzeihung zu bitten haben

    Antworten