Aktionstag Bayern gegen Leukämie

Gesundheitsamt Rosenheim beteiligt sich am 25. Mai an Typisierungsaktion

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Die größte Typisierungsaktion Bayerns findet am kommenden Freitag statt. Zum „Aktionstag Bayern gegen Leukämie“ rufen die Stiftung Knochenmarkspende Bayern (AKB) und der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes auf. Schirmherrin der Aktion ist Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml. Das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim beteiligt sich an der Aktion.

Dessen Leiter Dr. Wolfgang Hierl appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, mitzumachen: „Lassen Sie sich typisieren und schenken dadurch einem schwerkranken Menschen die Chance auf ein gesundes Leben.“ In Deutschland erkranken nach Schätzung des Robert-Koch-Instituts Berlin rund 11.000 Menschen jedes Jahr neu an der Blutkrebserkrankung Leukämie. Obwohl sich bereits mehr als 31 Millionen Menschen weltweit in ein vernetztes Spendenregister aufnehmen ließen, gibt es für jeden siebten Patienten immer noch keinen passenden Spender.

 

Typisieren ist ganz einfach: Für Gesunde sind nur wenige Tropfen Blut oder einige Zellen der Mundschleimhaut und ein paar Minuten Zeit notwendig. Typisieren lassen kann sich jeder zwischen 17 und 45 Jahren, der gesund und in körperlich guter Verfassung ist. Die Blutabnahme oder der Abstrich an der Wangenschleimhaut ist im Gesundheitsamt Rosenheim möglich. Anschließend nimmt jeder seine Probe in einer Versandbox mit um sie an die Stiftung Knochenmarkspende Bayern zu senden.

 

Alle Interessierten können am Freitag, den 25. Mai vormittags zur Blutabnahme oder zum Abstrich der Wangenschleimhaut ins Gesundheitsamt in der Prinzregentenstraße 19 in Rosenheim kommen. Dr. Hierl bittet darum, sich vorher online unter www.akb.de bei der Stiftung Knochenmarkspende Bayern als Stammzellenspender registrieren zu lassen. Auf der Internetseite gibt es zudem weitere Informationen zur Stammzellenspende.

 

Die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern ist mit 310.000 registrierten Stammzellspendern eine der größten Spenderdateien weltweit. Bei der Typisierung werden aus einer geringen Menge Blut oder aus einem Wangenabstrich die Gewebemerkmale eines möglichen Spenders analysiert. Die Ergebnisse werden in pseudonymisierter Form (ohne Rückverfolgbarkeit der persönlichen Daten!) von der Datenbank weltweit für Suchzentren und Transplanteure zur Verfügung gestellt. Eine Stammzellspende findet immer mit persönlicher Betreuung und einer umfassenden Aufklärung und Beratung durch die Ärztinnen und Ärzte und das Ambulanzteam der Stiftung Knochenmarkspende Bayern in Gauting bei München oder in München beim Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes statt.

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