Edlinger Veteranen besichtigen ehemaliges Bundesgrenzschutz-Gelände

Beim Griesstätter Blaulichttag wurden die Edlinger Veteranen auf das Museum des Bundesgrenzschutzes (BGS) in Rosenheim aufmerksam. Die dort ehrenamtlich Tätigen präsentierten ihr Museum so ansprechend, dass über den Kassenprüfer Werner Eß größtes Interesse bei der Vorstandschaft der Veteranen geweckt wurde. Schnell war beschlossen, dorthin in Verbindung mit einem Herbstfestbesuch einen Ausflug zu unternehmen.

Die Anfahrt mit der Bahn mittels Gruppentickets war schnell organisiert. Nach dem Ausstieg an der Haltestelle Hochschule und einem kurzen Fußmarsch zum ehemaligen Übungsgelände des Rosenheimer BGS, der ehemaligen Pionierkaserne von Rosenheim, war das Museum erreicht. Für die Führung waren ursprünglich eineinhalb Stunden eingeplant. Aufgrund der Menge der vorhandenen Exponate und den detaillierten Ausführungen der Museumsführer reichte diese Zeitplanung jedoch weder hinten noch vorne.

Nach einem geschichtlichen Abriss zum Standort und zur Gründung des Bundesgrenzschutzes in der noch jungen Bundesrepublik folgte ein Highlight nach dem anderen. Die kompetenten Führer – allesamt ehemalige Grenzschützer – vermochten es, einen Spannungsbogen zu erzeugen, der die Zeitplanung der Veteranen ordentlich durcheinanderbrachte. Sie berichteten über die wechselnde Bewaffnung des BGS, die damalige Funk-, Fernmelde- und Abhörtechnik, die Aufgaben der ehemaligen Bahnpolizei bis hin zur umfangreichen Sammlung historischer Fahrzeuge, darunter sogar ein Hubschrauber.

Nach gut zweieinhalb Stunden waren die Teilnehmer geradezu geplättet von den Eindrücken, die das Museum mit seinen Betreuern vermitteln konnte. Der anschließende Herbstfestbesuch war dann noch die Krönung eines spannenden Nachmittags. Für alle Teilnehmer stand fest: In unserer Region gibt es viel zu sehen und zu erleben – und dazu muss man gar nicht weit fahren.

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