Bundesweite Auszeichnung für den „Ausbildungskompass" in Stadt und Landkreis Rosenheim
Was im Landkreis und der Stadt seit Jahren gewachsen ist, findet nun bundesweite Anerkennung: Der „Ausbildungskompass“, mit dem die Wirtschaftsförderung von Stadt und Landkreis Rosenheim, die IHK und die Kreishandwerkerschaft gemeinsam mit zahlreichen Schulen und Betrieben die Berufsorientierung vor Ort gestaltet, ist mit dem „Best of Technology Award 2026″ der WirtschaftsWoche ausgezeichnet worden, und zwar mit dem höchsten Prädikat: Exzellent. Verliehen wurde der Preis in der Sonderkategorie „Digitale Verwaltung: Nutzen für BürgerInnen und Unternehmen“.
Mit dem „Best of Technology Award“ zeichnet die WirtschaftsWoche gemeinsam mit dem strategischen Partner Capgemini sowie den wissenschaftlichen Partnern Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) digitale Lösungen aus, die einen konkreten Nutzen für Unternehmen und Gesellschaft schaffen.
Der „Ausbildungskompass“ richte sich dabei gezielt an Schülerinnen und Schüler, die sich in der Berufsorientierung befinden. Dabei gebe der „Ausbildungskompass“ nicht nur umfassende Informationen über sämtliche Berufsbilder, sondern liste gleichzeitig auf, welche Ausbildung, welche Praktika oder welches andere Angebot in welchem Unternehmen der Region möglich sei. Im Landkreis- und der Stadt Rosenheim werde diese Aufgabe seit Jahren mit besonderem Engagement angenommen.
Zum Stichtag 27. März heuer nutzten bereits 188 Unternehmen das Angebot – sie bilden dabei 105 verschiedene Berufsbilder ab. Auch die Nutzung im Schulbereich ist ein voller Erfolg.
Dieses Zusammenspiel überzeugte auch die Jury.
Der „Ausbildungskompass“ verbinde Schulen, Lehrkräfte, Jugendliche, Beratung und Ausbildungsbetriebe in einem gemeinsamen, datenschutz-konformen System und bilde den gesamten Weg von der ersten Orientierung über das Praktikum bis in die Ausbildung ab.
Lehrkräfte würden erkennen, wo einzelne Jugendliche stehen und könnten sie so gezielt begleiten.
Jugendliche würden Berufe und Unternehmen in ihrer Umgebung entdecken und passende Praktika finden. Betriebe würden für den Nachwuchs sichtbar, um frühzeitig Kontakte aufzubauen. So entstehe in der Region eine gemeinsame Grundlage, auf der Schule, Wirtschaft und Verwaltung Hand in Hand arbeiten.
Schaufenster


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