Sonniger Auftakt mit dem Erntedank-Festzug - Und drei Mal ein Happy-End

Da war was los: Die Straßen der Rosenheimer Innenstadt säumten am gestrigen, sonnig-warmen Wiesnsonntag zahlreiche Besucher, um zunächst den Teilnehmern des Erntedank-Festzuges zu applaudieren und anschließend sich selbst auf der Loretowiese beim Herbstfest zu erfreuen. Dabei präsentierte sich die Wiesnwache als „Freund und Helfer“, um den Gästen aus Nah und Fern einen sorgenfreien Wiesn-Aufenthalt zu ermöglichen. „Schee, dass ma alle do san“ – so das Motto. Die Ereignisse des neunten Tages aus polizeilicher Sicht waren vor allem drei – zum großen Glück nur kurzzeitig – vermisste Kinder …

Vermisst – keine Vermissung soll länger als 15 Minuten dauern. Dieses Vorhaben sei immer das Ziel der Wiesnwache auf dem Herbstfest. Bisher konnte dieses Zeitlimit auch eingehalten werden. Unter fünf Minuten dauerte gestern ein doppelter Vermisstenfall: Gegen 13 Uhr kamen fast zeitgleich zwei Mütter zur Wiesnwache, die ihre drei- und achtjährigen Kinder im Getümmel verloren hatten. Nach kurzer Suche fand in der Wache die glückliche Zusammenführung statt …

Dreikäsehoch bixt aus – seinen Eltern entwischte dann ein Dreijähriger am späten Nachmittag. Besucher verständigten die Wiesnwache über den kleinen Racker, der verloren vor einem Fahrgeschäft stand. Die Wiesnwache übernahm den kurzfristigen Erziehungsauftrag und mit Gummibärlis und einem Luftballon wirkte der Bub recht glücklich. Vielleicht lag es aber dann doch mehr an der Miss Herbstfest – denn auch sie kümmerte sich um kleinen Burschen. Die Eltern kamen dann auch recht schnell zur Wiesnwache und wie so oft in diesen Fällen zum großen Glück – ein festes In-die-Arme-nehmen als Happy-End.

 

Schaufenster