Blick auf den Berufsstart für viele junge Leute im Landkreis Rosenheim

Der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Franz Xaver Peteranderl, verweist auf die zukunftsfesten Jobs im Handwerk: „Die Arbeitswelt befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Künstliche Intelligenz ersetzt in vielen Bereichen der Wirtschaft zunehmend Arbeitsabläufe und Prozesse. Auch im Handwerk unterstützt KI unsere Mitarbeitenden, kann und wird sie jedoch niemals ersetzen.“
Peteranderl und Schiller erinnern hier an die breite Palette der über 130 Handwerksberufe, die für jedes Talent die passende Ausbildung biete. „Unabhängig vom Schulabschluss kann bei uns jeder durchstarten. Unsere Berufe sind modern, kreativ und abwechslungsreich. Die Karrierewege stehen auch ohne Studium offen, der Meisterbrief ist dem Bachelor-Abschluss gleichgestellt. Als Meisterin und Meister könnt ihr euch später selbstständig machen, einen Betrieb übernehmen und selbst Azubis ausbilden“, so Schiller.
Die meisten Ausbildungsverträge im Handwerk wurden im Landkreis Rosenheim in diesem Jahr bislang in den Berufen
Kraftfahrzeugmechatroniker/in,
Elektroniker/in und Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
registriert.
Schiller und Peteranderl weisen darauf hin, dass der Einstieg in die Berufsausbildung auch nach dem 1. September jederzeit möglich sei: „Handwerkskammer, Innungen, Verbände und Arbeitsagenturen unterstützen bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz.“
Kammerpräsident und Kreishandwerksmeister betonen das gemeinsame Engagement in der Nachwuchswerbung: „Wir sind auf Berufsmessen und in Schulen präsent, öffnen unsere Bildungszentren und laden zu besonderen Aktionstagen ein. Der verpflichtende ‚Tag des Handwerks‘ an den weiterführenden Schulen im Freistaat gibt uns dafür den passenden Raum.“
Schaufenster


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