A8 gestern kurzeitig komplett gesperrt - Wie durch ein Wunder keine Verletzten

Auf der Autobahn A8 kam es gestern in Fahrtrichtung München am Fuße des Irschenbergs zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein Wohnwagengespann die A8 in Fahrtrichtung München, als sich aufgrund eines technischen Defekts bei einer Geschwindigkeit von etwa 80 Stundenkilometern das rechte Rad des Wohnanhängers löste. Das Rad wurde in der Folge über die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn geschleudert und schlug dort frontal in den BMW einer jungen Familie aus Baden-Württemberg ein, die in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs war.

Durch den Zusammenstoß wurde der BMW im Bereich der linken Fahrzeugfront erheblich beschädigt. Insbesondere Scheinwerfer, Stoßfänger sowie das linke Vorderrad des Pkw wurden in Mitleidenschaft gezogen. Der BMW war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Auch am Wohnanhänger entstand erheblicher Sachschaden. Das rechte Rad wurde einschließlich Radlager und Bremstrommel aus der Achskonstruktion gerissen. Darüber hinaus wurde der Aufbau des Wohnanhängers beschädigt. Der Sachschaden wird hier auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

Die beiden Fahrzeugführer der beteiligten Fahrzeuge schafften es nach dem Zusammenstoß noch aus eigener Kraft auf den Seitenstreifen ihrer jeweiligen Richtungsfahrbahn. Zur Bergung des abgerissenen Rades, welches im Bereich der Mittelleitplanke zum Liegen gekommen war, musste die Autobahn kurzzeitig vollständig gesperrt werden. Die eingesetzten Kräfte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim konnten das Rad bergen und anschließend dem Verantwortlichen übergeben.

Personen wurden bei dem Verkehrsunfall nicht verletzt. Beide Fahrzeuge mussten aufgrund der entstandenen Schäden durch örtliche Abschleppdienste abtransportiert werden.

 

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