Kreisbrandrat: „Obwohl die Böden noch trocken sind, Verbot nicht mehr gerechtfertigt"

Das außergewöhnlich trockene Wetter hatte zuvor in Teilen des Landkreises für eine sehr hohe Waldbrandgefahr der Stufen 4 und gar 5 gesorgt – die höchste überhaupt (wir berichteten). Dank der jüngsten Niederschläge habe sich die Lage entspannt.
Kreisbrandrat Richard Schrank bitte die Bevölkerung jedoch auch weiterhin eindringlich darum, besondere Vorsicht im Umgang mit möglichen Brandquellen walten zu lassen: „Auch wenn die einschlägigen Gefahrenindizes ein strenges Verbot von Daxenfeuern nicht mehr länger rechtfertigen, sind die Böden bedingt durch die lange Hitzeperiode in vielen Bereichen leider noch immer nicht richtig durchfeuchtet. Daher bitte ich ganz im Sinne der Natur und unserer Einsatzkräfte alle Bürger auch weiterhin um besondere Vorsicht. Dies gilt gerade auch beim Abbrennen von Schwend- und Daxenfeuern. Pflanzliche Abfälle sollten auch ohne behördliches Verbot aktuell wirklich nur dann verbrannt werden, wenn dies zwingend nötig ist“
„Daxenfeuer“ können auf dem Online-Portal www.daxenfeuer.de bei der Integrierten Leitstelle Rosenheim angemeldet werden. Diese Anmeldung stelle jedoch keine Genehmigung dar. Es sollen damit lediglich Falsch-Alarmierungen der Feuerwehren vermieden werden, heißt es weiter vom Amt.
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