Eine Klasse-„Firmenrallye" durch Rechtmehring: Selbst ausprobieren, selber herstellen
Eine „Firmenrallye“ durch Rechtmehring: Das kam super an beim Ferienprogramm der Gemeinde Rechtmehring. Kinder ab acht Jahren konnten dabei spielerisch verschiedene Betriebe in ihrer Gemeinde kennenlernen. Bei der vom „Schuki-Förderverein für Kinder“ in Rechtmehring organisierten Tour ging es nicht nur darum, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen: An mehreren Stationen durften die Kinder selbst ausprobieren und eigene Werkstücke herstellen. Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Firmen, die ihre Türen für die Kinder eigens geöffnet und mit viel Engagement, Zeit und Ideen zum Gelingen der „Firmenrallye“ beigetragen haben.
Erster Tag: Handwerk, Blumen und Bäckereitechnik
Der erste Tag führte die Gruppen zunächst zur Schreinerei Kirchhuber. Dort konnten die Kinder selbst mit Holz arbeiten und fertigten Brotzeitbrettchen sowie Handyhalter an. Dabei standen der Umgang mit dem Material und das praktische Arbeiten im Vordergrund.
Anschließend ging es zur Blumen-Oase Hamberger. Hier wurde es kreativ: Die Kinder banden eigene Türkränze und konnten dabei verschiedene Materialien und Gestaltungs-Möglichkeiten kennenlernen.
Die dritte Station war bei den TEC-Bäckereimaschinen. Dort entstand ein eigenes „Mensch ärgere Dich nicht“-Spiel. Aus verschiedenen Einzelteilen wurde Schritt für Schritt ein fertiges Spiel, das am Ende natürlich auch ausprobiert werden konnte.
Zweiter Tag: Maschinen, Müsli und Elektrotechnik
Am zweiten Tag machte die Firmenrallye bei Landmaschinen Schmid Station. Bei einer Schnitzeljagd ging es durch die verschiedenen Maschinenhallen. Eine besondere Gelegenheit war dabei, selbst einen Brückenkran zu fahren – unter Anleitung und mit entsprechendem Einblick in die Technik, die im Betrieb zum Einsatz kommt.
Danach führte der Weg zur Drax-Mühle. Dort beschäftigten sich die Kinder mit dem Thema Getreide und stellten ihr eigenes Müsli zusammen. Dabei konnten sie verschiedene Zutaten kombinieren und ihre persönliche Mischung kreieren.
Zum Abschluss besuchten die Gruppen Elektro Popp. Hier wurde es technisch: Die Kinder zerlegten Kabel und beschäftigten sich mit deren Aufbau. Außerdem konnten sie Kupferdraht biegen und dabei selbst ausprobieren, wie sich das Material verarbeiten lässt.
Die „Firmenrallye“ zeigte dabei auf anschauliche Weise, wie vielfältig die Arbeitswelt in einer kleinen Gemeinde wie Rechtmehring sein kann – und dass es einiges zu entdecken gibt, wenn man einmal hinter die Türen der örtlichen Betriebe schaut. Vom Holz über Blumen und Lebensmittel bis hin zu großen Maschinen und Elektrotechnik war vieles dabei.
CV
Schaufenster




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