55 neue Schreinergesellen wurden freigesprochen

Im vollbesetzten Saal beim Hirzinger in Söllhuben erhielten 55 junge Handwerkerinnen und Handwerker im Rahmen ihrer traditionellen Freisprechungsfeier die Gesellenbriefe. Peter Moser, Obermeister der Schreiner-Innung, zeigte sich stolz und konnte über 160 geladene Gäste zu diesem besonderen Meilenstein begrüßen.

Auch Landrat Otto Leder ließ es sich nicht nehmen, den frischgebackenen Fachkräften persönlich zur bestandenen Gesellenprüfung zu gratulieren. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung dieses Erfolgs: Die jungen Absolventen seien ab jetzt sowohl für das berufliche als auch für das private Leben bestens gerüstet und mit allen wichtigen Fähigkeiten für ein eigenständiges Leben ausgestattet.

Wie hoch das Niveau der Ausbildung in der Region ist, spiegelte sich eindrucksvoll in den ausgestellten Gesellenstücken wider, die allesamt durch Qualität und handwerklich hohen Standard überzeugten. Obermeister Moser hob hervor, dass dieser Erfolg ein Gemeinschaftswerk sei: Einen großen Anteil an den hervorragenden Leistungen tragen die regionalen Ausbildungsbetriebe sowie die Fachlehrer an den Berufsschulen, die den Nachwuchs mit viel Engagement begleitet haben.

Ein Massivholzmöbel oder ein maßgefertigter Innenausbau aus einem regionalen Fachbetrieb sei heute mehr denn je gelebter Umweltschutz. Der Fachschreiner gehe verantwortungsvoll und schonend mit dem wertvollen Rohstoff Holz um und verbrauche nur das, was tatsächlich nötig ist. Zusammen mit den kurzen Transport- und Fertigungswegen der Betriebe vor Ort leisten die neuen Gesellen und ihre Betriebe damit einen wertvollen Beitrag zu einer positiven Energiebilanz in der Region.

Unser Bild zeigt von links Landrat Otto Lederer, den besten Schreinergesellen in der Prüfung Tobias Schmid, Peter Moser, Martin Impler und Wast Fischer.

RS

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