Dramaturgisch eigenwillig, aber stets warmherzig: „Film ab“ im Freilichtmuseum Amerang
Dramaturgisch eigenwillig – aber stets warmherzig und sympathisch und zwischendurch mit unkonventionellen Manövern überraschend: Die Tragikomödie „Die leisen und die großen Töne“ erzählt die Geschichte eines Star-Dirigenten, der auf seinen bis dato unbekannten Bruder trifft – zu sehen am kommenden Freitag, 7. August, ab 21 Uhr im Freilichtmuseum in Amerang – auf dem Museumsplatz vor dem Bartlhof mit dem Verein Kinokultur Rosenheim als Veranstalter.
Für einen entspannten Kinoabend unter freiem Himmel können die Besucher einen Picknick-Korb und einen Liegestuhl mitbringen. Der Verein Kinokultur Rosenheim bietet Nachos an, das Freilichtmuseum übernimmt den Getränkeverkauf.
Eintritt: Zehn Euro. Einlass und Abendkasse ab 19.30 Uhr.
Darum geht’s:
Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt.
Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik.
Thibaut will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals ausgleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: Sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen … Der eine dirigiert Symphonien, der andere spielt in der Dorfkapelle. Begabt sind die Brüder beide, der Zufall hat sie in zwei Gesellschaftsschichten verschlagen. Ein Meisterwerk der Humanität.
FR
2024
FILMREIHE am Stoa
REGIE Emmanuel Courcol
DARSTELLER Benjamin Lavernhe, Pierre Lottin, Sarah Suco, Jacques Bonnaffé
KAMERA Maxence Lemonnier
MUSIK Michel Petrossian
AB 6 JAHRE
LÄNGE 103 MIN.
Schaufenster


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