Als 100 Kinder in Edling bei „Butterbrot und Freiheitsliebe“ mitmachten - Ein Wiedersehen
Weißt du noch …? Das hieß es oft im Publikum und es wurde ein großes Wiedersehen: Es gab jetzt nämlich eine Sondervorstellung im Edlinger Krippnerhaus für die, die einst mitgespielt hatten: Beim besonderen Dorfprojekt – dem Film „Butterbrot und Freiheitsliebe“, der vor knapp acht Jahren am Stoa seine Premiere gefeiert hatte. Und in dem von rund 100 Kindern und Jugendlichen da die Dorfgeschichte Edlings nachgespielt wurde. Mal lustig, mal sehr berührend. Und mit Original-Interviews von Zeitzeugen und Original-Filmszenen ergänzt. Es wurde ein schöner Abend voll Erinnerungen an eine nicht alltägliche Gemeinschafts-Aktion.
Fotos: Renate Drax
Um etwas Bleibendes zu schaffen, war aus einer Idee eine jahrelange Arbeit von neun Freunden geworden.
Bernhard Golla, Sandra Kulbach, Martin Bacher, Renate Drax, Barbara Böhm, Rupert Hiebl, Andrea Bacher, Alex Drax und Barbara Golla
trafen sich Woche für Woche und drehten Wochenende für Wochenende in ihrer Freizeit ehrenamtlich.
Bernhard Golla begrüßte jetzt die Mitwirkenden zur Sondervorstellung knapp zehn Jahre später …
Viele waren gekommen auf Einladung des Regie-Teams, um sich die gemeinsame Erinnerung an das gemeinsame Filmprojekt nicht entgehen zu lassen. Immer wieder stellte sich anschließend heraus, dass sich der Blick der jungen Leute nun auf die Geschichte – ganz besonders auf die Szenen zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Edling – verändert hat. Tränen liefen zum Teil vor Berührung. So viel tiefer gingen die Themen ans Herz.
Was bedeutet dir heute der Film? Nach der Vorführung gab es eine „Black Box“ für Interviews, um Eindrücke der Mitwirkenden zu jetzt und damals festzuhalten. Siehe Foto unten …
Zum Foto unten:
Die Dreharbeiten liefen oft unter extremen Bedingungen – hier im Winter vor knapp zehn Jahren zu einer Film-Szene zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Edling bei minus 21 Grad Celsius …
… oder Dreharbeiten bei 35 Grad im Schatten – siehe Foto unten …
Das Regie-Team fand eine großartige Unterstützung rundherum damals – auch daran erinnerte man sich jetzt gemeinsam gerne. Musikalisch zum Beispiel in dem Film-Musik Profi und einem der Besten ganz Deutschlands, Gerd Baumann (rechts im Bild unten mit seinem Kumpel, Filmregisseur Marcus H. Rosenmüller) ebenso wie in Charly Miller, Musiker aus Edling, der sich die Titelmelodie zum Film ausgedacht hatte. Auch er war jetzt beim Revival gerne dabei …

Foto: WS-Archiv
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt jetzt im Krippnerhaus – es gab dem Filmtitel entsprechend Butterbrote. So wie es einst in der Nachkriegszeit der einzige Weihnachtswunsch eines Buben in Edling gewesen war.
Ein paar Impressionen zum Film und zum Revival 2026 im Krippnerhaus bunt gemischt
Foto oben und unten:
Viel los jetzt bei der Sondervorstellung für die Mitwirkenden und …
… bei der Premiere vor acht Jahren am Stoa (Foto unten) …
Schaufenster






















Hinterlassen Sie einen Kommentar