Wegen der Maikundgebung der Gewerkschaften zum Tag der Arbeit
Sperrung der Brixstraße in Rosenheim am nächsten Feiertags-Freitag, 1. Mai, in der Zeit von 7 bis 15 Uhr: Es findet nämlich zu dieser Zeit die traditionelle Maikundgebung der Gewerkschaften zum Tag der Arbeit statt.
Der Demo-Zug ist um 10 Uhr durch die Innenstadt– die Kundgebung am Gewerkschaftshaus mit Christian Beck (Bundesvorstand IG BAU) ist dann um 11 Uhr.
Schaufenster


Das sieht nach einer „Old scool“ Klassenkämpfer Veranstaltung aus. Wenn ich schon den Slogan „Sozialstaat stärken“ lese, würde mich mal interessieren, wie es gelingen kann, mit weniger Arbeit mehr Sozialleistungen zu generieren.
Das funktioniert ungefähr genau so gut, als immer weniger Beitragszahler immer mehr Renten- und Pensionsempfänger finanzieren „dürfen“
Derzeit leisten knapp 48Mio Arbeitnehmer*innen ca. 61Mrd Arbeitsstunden pro Jahr. Beides historische Höchststände. Noch nie wurde in Deutschland mehr gearbeitet, als heute. Gleichzeitig wird der Unterschied zwischen Arm und Reich immer grösser. Das Problem ist, dass Vollzeitarbeit für viele nicht mehr zum Leben reicht.
Wer in Deutschland „arm“ ist, bekommt genügend Unterstützung, um über die Runden zu kommen.
Wer in Deutschland „reich“ ist, wird angefeindet und beneidet, aus welchem Grund?
Wenn ich mir dann anschaue, wie die bisherigen Orban Vertrauten gerade ihre Milliarden, die sie unter anderem von der EU eingesackt hatten, ins Ausland scheffeln, so können wir gerne am 1. Mai auf die Straße gehen, nur für was?
Schmeckt der Stiefel?
Grundsätzlich bin ich überzeugt vom Prinzip des Sozialstaates und der Solidarität untereinander. Derjenige, der mehr Leisten kann, soll auch gerne mehr leisten.
Mittlerweile ist es aber so, dass denen, die Arbeiten und sich durch Weiterbildung und Leistung einen gewissen Wohlstand und ein gutes Einkommen erarbeitet haben immer dreister in die Tasche gegriffen wird.
Wenn jemand in Not ist, dann muss geholfen werden. Aber langsam sehe ich wirklich nicht mehr ein, warum ich einen großen Teil meines Einkommens abgeben muss, damit andere bequem die Hände in den Schoß legen können.
Arbeit gibt es genug – auch wenn es vielleicht nicht im gelernten Beruf ist oder nicht der eigenen Qualifikation entspricht. Da darf man es den Leuten – meiner Meinung nach – ruhig etwas ungemütlicher machen, damit Arbeiten wieder zu einer Option wird.