Gestern Starkwind-Warnung nicht beachtet - Katamaran kenterte - Großeinsatz der Helfer

Bereits seit dem Vormittag signalisierten die Warnlampen am Chiemsee Starkwindwarnung. Einige Wassersportler ließen sich jedoch nicht davon abhalten, den See für ihre Aktivitäten zu nutzen. Nachdem gegen 14 Uhr ein gekenterter Katamaran auf dem östlichen Teil des Sees per Notruf mitgeteilt wurde und von der Besatzung keine Spur war, begann ein Großeinsatz der Retter: Wasserwacht, DLRG, Rettungshubschrauber und der Wasserschutzpolizei Prien wurden alarmiert.

Der 68-jährige Bootsführer aus dem Landkreis Rosenheim konnte dann mitten im See treibend festgestellt und zum Glück gerettet werden. Die von ihm getragene Schwimmweste habe ihm wohl das Leben gerettet, so die Polizei heute.

Der Mann wurde stark unterkühlt ins Krankenhaus gebracht, während sein Boot in einen Hafen geschleppt wurde.

Die Wasserschutzpolizei bittet die Wassersportler dringend,

achtsam mit den noch niedrigen Wassertemperaturen von aktuell etwa zehn Grad umzugehen, entsprechend Rettungsmittel an Bord zu haben, stets ein Mobiltelefon mit sich zu führen und vor allem auch die aktuellen Gefahren- und Warnmeldungen zu beachten.

Foto: WS-Archiv

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