Teilnahme für die Jahrgänge 2015/16 unabhängig von Vereinszugehörigkeit möglich
Der Torwartposten ist im Fußball eine neuralgische Position. Deshalb sollten bereits im Jugendalter Torhüter speziell ausgebildet und trainiert werden. Vielerorts gibt es jedoch keinen Torwarttrainer. Diese Lücke will der TSV 1880 Wasserburg mit dem Aufbau einer Torwart-Schule schließen.
Die Torwarttrainer Andreas Rüb und Fabian Drechsel trainieren bereits seit Längerem den Nachwuchs der Löwen. Fortan steht dieses Programm erstmals allen interessierten Nachwuchskeepern der Jahrgänge 2015/16 – unabhängig von der Vereinszugehörigkeit – offen.
„Wir fördern junge Torwarttalente mit professionellem und altersgerechtem Training. Für zwei Jahrgänge haben wir freie Slots. Sobald die Infrastruktur gegeben ist, wollen wir das weiter ausbauen“, so Helmut Räumer (Sportlicher Leiter Nachwuchs). In diesem entwicklungsorientierten Training lernen junge Torhüter Technik, Koordination, Reaktion und auch Spielverständnis – all das, was ein moderner Torwart können muss.
Die Anmeldung erfolgt ganz einfach unter andreas@ruebwerbung.de bei Andreas Rüb.
JAH
Schaufenster


Super, wie das hier immer verkauft wird. Aber dass die ach so tollen Löwen permanent im Wasserburger Umland den kleinen Vereinen die Jugendspieler wegziehen, davon wird hier natürlich nicht berichtet.
Das entscheiden immer noch der Spieler bzw. dessen Eltern selbst, oder?
Das Angebot gab es vor Jahren bereits schon einmal,ist also keine Neuigkeit.
Ausserdem möchte ich schon anmerken das viele Vereine einen Torwarttrainer haben.Dies wird nicht ohne Hintergedanken stattfinden.
Die Idee klingt auf den ersten Blick gut, aber solche Modelle gab es in ähnlicher Form schon, mit eher negativen Erfahrungen. Bei den Stützpunkten durften Spieler anfangs auch vereinsübergreifend trainieren, bis irgendwann Druck aufgebaut wurde, den Verein zu wechseln, sonst war man raus.
Genau so etwas hat man damals beim TSV Haag gesehen und das hat dem Image nachhaltig geschadet.
Ich sehe hier die klare Gefahr, dass das Ganze am Ende weniger Förderung und mehr gezielte Talentabwerbung wird. Gerade wenn leistungsstarke Torhüter regelmäßig dort trainieren, entsteht schnell eine Abhängigkeit oder Erwartungshaltung.
Dazu kommt, dass kleinere Vereine dadurch weiter geschwächt werden könnten, wenn ihre besten Spieler langfristig abwandern. Von fairer Wettbewerbsstruktur kann dann irgendwann auch keine Rede mehr sein.
Unterm Strich bleibt die Frage, ob hier wirklich die Ausbildung im Vordergrund steht oder doch eher die langfristige Bindung der besten Talente an einen Verein.
Mal schauen, wie lang sich das der verein noch leisten kann, man hört ja z.b. dass sich nach dem tragischen tod vom herrn bauer die firma aus dem sponsorenkreis zurückziehen will und wenn das passiert. gehts bergab.
Ohne moos nix los.
Verstehe das Problem nicht. Junge Talente wollen halt schon in der höchsten Liga spielen, die geht. Was ist daran verwerflich?!
Und wenn‘s dann noch ein besseres Spritgeld gibt, dann ist das schön, aber nicht DER Anreiz. erst Provinzfussball schön und gut, aber wenn ich in der Landesliga spielen kann, statt in der A-Klasse, warum nicht?