Hin und Her aus Garmisch vor Landesliga-Match morgen mit Wasserburg - „Barte" ist zurück

Erst war das Spiel auf Rasen angesetzt, dann kam am Mittwoch der Anruf aus Garmisch, dass auf Kunstrasen gespielt wird. Am Donnerstag erreichte die Wasserburger Verantwortlichen erneut ein Anruf, dass am Samstag, 15 Uhr, nun doch auf Rasen gespielt werden soll. „Auf unsere Vorbereitung hatte das keinen großen Einfluss“, kommentiert Florian Heller das Hin und Her. „Wir haben einen ganz guten Plan, wie wir Garmisch am Wochenende auswärts schlagen können. Und diesen Plan wollen wir natürlich versuchen, auf die bestmögliche Art umzusetzen.“

Heller hatte schon unmittelbar nach dem Derbysieg gegen Rosenheim den Fokus auf das nächste Auswärtsspiel gelenkt und somit die Spannung hochgehalten. Die Löwen wollen als Tabellenführer auf Kurs bleiben. Dafür trifft es sich gut, dass Kapitän Michael Barthuber (Foto) in der Vorwoche sein Comeback gegeben hat. Der Torjäger ist nach mehrwöchiger Verletzungspause wieder zurück und kann im Endspurt noch wichtige Impulse setzen.

„Ich bin sehr, sehr positiv, dass wir auswärts in Garmisch gewinnen können“, berichtet Heller, der aber auch weiß: „Es wird eine schwere Partie. Sie haben sich wieder gefangen, auch von den Ergebnissen her.“ Nach einigen Querelen und einem (erneuten) Trainerwechsel ist Stefan Schwinghammer zurückgekehrt, der somit Vorgänger und Nachfolger des nach nur ein paar Wochen geschassten Khaled Abdo ist. Unter der Woche wurde im Toto-Pokal der TSV Grünwald mit 1:0 geschlagen, der allerdings nur mit der Reserve angereist war. Der 1. FC Garmisch-Partenkirchen hat am Dienstag auch viel rotiert, weil er sich auf den Abstiegskampf in der Liga konzentriert. Dort ist Garmisch seit drei Begegnungen ungeschlagen. „Wir bereiten uns vor, wie jede Woche und versuchen, den nächsten Dreier einzutüten“, so Heller.

JAH

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