Versand der Zahlungs-Erinnerungen für Steuer-Vorauszahlungen eingestellt

„Ich bitte alle Steuerpflichtigen dringend zu beachten, dass der Versand von Zahlungs-Erinnerungen für gleichbleibende Vorauszahlungen – beispielsweise zur Einkommen und Körperschaftsteuer – seitens der Finanzämter inzwischen eingestellt wurde“, betont Alexander Ulbricht, Amtsleiter des Finanzamtes Rosenheim, in einer aktuellen Mitteilung der Behörde.
Diese Schreiben erinnerten bisher an anstehende, regelmäßige Zahlungstermine. Bayern war das letzte Bundesland, das diesen freiwilligen Service der Erinnerungs-Schreiben per Post noch angeboten hatte.
Die Bürger sollten daher am besten Daueraufträge einrichten oder der Steuerverwaltung SEPA-Einzugsermächtigungen erteilen, rät Ulbricht.
Formulare hierzu finden sich auf der Webseite
www.finanzamt-rosenheim.de unter Formulare / Steuerzahlung.
Generell erfolgt die Festsetzung von Vorauszahlungen im Rahmen der Steuerbescheide, aus denen die Höhe und der Zahlungszeitpunkt entnommen werden können.
Alexander Ulbricht weist auch darauf hin, dass Steuerpflichtige, die aufgrund offener Vorauszahlungen zum Fälligkeitstag 10. März 2026 ein Mahnschreiben erhalten haben, auf Antrag die enthaltenen Säumniszuschläge unter gewissen Voraussetzungen erlassen bekommen könnten (etwa bei bisher fristgemäßer Zahlung). Dieser Antrag könne formlos beim Finanzamt gestellt werden.
Die offenen Steuerbeträge sollten umgehend entrichtet werden, sofern dies noch nicht geschehen sei.
Schaufenster

Da gibt’s doch ein kostenloses Kommunikationsmittel, dass sich auch noch prima automatisieren lässt und mittlerweile den meisten Briefwechsel überflüssig gemacht hat.
Email heißt das – glaube ich.
Aber stopp, das ist ja eine Behörde. In Deutschland. Ohne Fax geht da nix.
Eine persönliche Email vom Finanzamt. Am Besten mit Adresse, Steuer ID und sonstigen Daten, die das FA gespeichert hat. Kommt dann schön unverschlüsselt auf dein Gmailkonto. Davon träumst du oder?
So ein Schmarrn. Warum all diese Daten in die Mail packen? Ist ja unnötig. Da richte ich eine allgemeine E-Mail-Adresse ala notification@bzst.bund.de. Da steht dann nur drin, dass die Vorauszahlung fällig ist. Was braucht es denn mehr? Derjenige, der betroffen ist, weiß ja, wann und was er zahlen muss. Mann hat es wahrscheinlich nur terminlich nicht immer präsent.
Ja du sagst es. Alle wissen es, nur du wieder nicht. Und extra für dich macht man jetzt einen Medienaufruf zb hier. Und du liest ihn und könntest zufrieden sein. Aber meckern ist für dich natürlich der Sinn des Lebens und dann geht’s rund.
Passend zum Thema kommt heute die Warnung der Verbraucherschützer vor E-Mails vom Finanzamt. Gerade arglos agierende Menschen sind hier Zielscheibe.
Bitte nicht für mich. Elster ist da das Mittel der Wahl. Und Elster ist nicht wirklich rückständig.
Ein letztes Erinnerungsschreiben mit dem Hinweis, dass in Zukunft keine Schreiben per Post mehr versendet werden, wäre nicht aufwändiger und teurer, aber nervenschonender gewesen, als all die Mahnbescheide zu verschicken.
Nur ein gut gemeinter Rat.
Siehe Artikel!
Was gibt’s jetzt da überhaupt zum Diskutieren?
Sepa-Lastschriftmandat und fertig.
Ich finde es eine Frechheit, dass das Finanzamt als Behörde mit Servicefunktion mich nicht darüber informiert, dass Steuervorauszahlungen künftig nicht mehr mitgeteilt werden.
Gerade, weil man sich auf solche Mitteilungen verlässt, entsteht so unnötig das Risiko, Fristen zu verpassen.
Es ist aus meiner Sicht nicht zumutbar, die volle Verantwortung stillschweigend auf den Bürger abzuwälzen, ohne ihn klar und rechtzeitig darüber zu informieren.
Einen SEPA-Zugriff durch das Finanzamt auf mein Konto – das schließe ich aus. Wegen der Gefahr fehlerhafter Abbuchungen …
Es ist ja nur einmal. Kriegst eine Mahnung (die du nicht mal Zahlen musst, siehe Text) und nächstes Jahr weißt du es. Stell dich halt nicht so an.
Wie der erste Mensch, der Steuern zahlt…
Wer zu diesem trivialen Thema ein Problem hat, der hat vermutlich noch ganz andere, sehr viel schwerwiegendere Hürden, um sich im Leben zurechtzufinden.
Und nebenbei bemerkt: Wenn das Finanzamt von mir Steuern will, dann habe ich eigene Einkünfte, das ist doch schon mal was.
MIr tun alle die leid, die gesund sind, und es nicht schaffen, mit eigener Kraft ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Da wird der Antrag dann aber auch von Helfern ausgefüllt.