A-Klasse: Der SV Genclerbirligi Wasserburg kam in Albaching nicht über ein Remis hinaus
Ein gebrauchter Spieltag in der Fußball-A-Klasse für die Wasserburger Wölfe: Bei widrigen Wetter-Bedingungen kam der SV Genclerbirligi Wasserburg beim SV Albaching aus dem Mittelfeld der Liga nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Ein Ergebnis, das im Aufstiegsrennen mit Blick zur Kreisklasse schmerzt, da die Konkurrenz patzerfrei blieb.
Dabei begann die Partie für die Gäste absolut nach Plan. Von der ersten Minute an übernahm der SV Genclerbirligi das Kommando, während Albaching zunächst kaum Zugriff auf das Spiel fand.
In der 8. Minute folgte der erste Höhepunkt: Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite bediente Hadi Zaraket den Stürmer Musa Dula. Dieser bewies eine enorme Übersicht und leitete den Ball technisch anspruchsvoll per Hacke in den Strafraum auf den einlaufenden Ömer Sensoy weiter. Sensoy (Foto unten die Nummer neun) behielt vor dem Tor die Nerven und traf zur 1:0-Führung.
In der Folge kontrollierte Wasserburg das Geschehen. Die Defensive um Sükrü Yagci und Kapitän Matthias Bederna stand sicher und fing die langen Bälle der Hausherren mühelos ab. Albaching schien in dieser Phase oft nur staunender Zuschauer zu sein.
Nach dem Seitenwechsel aber änderte sich das Bild.
Das Spiel wurde deutlich umkämpfter, beide Mannschaften schenkten sich in den Zweikämpfen nichts mehr. In der 51. Minute dann die entscheidende Szene: Ein weiter Freistoß der Albachinger segelte in den Wasserburger Strafraum. In der unübersichtlichen Situation gelang es der Gäste-Abwehr nicht, den Ball entscheidend zu klären. Ein Albachinger Spieler ging nach einem Kontakt zu Boden – der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt.
Matthias Bareuther trat an und verwandelte den Elfmeter präzise links oben zum 1:1-Ausgleich. Für Keeper Tolgahan Kaba gab es trotz richtiger Ecke nichts zu halten.
In der restlichen Spielzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit viel „Hin und Her“, doch der Lucky Punch wollte keiner Seite mehr gelingen.
Entsprechend frustriert trotteten beide Teams nach dem Schlusspfiff in die Kabinen.
Diskussionsbedarf:
Da die direkte Konkurrenz ihre Hausaufgaben erledigte, rutscht Wasserburg vorerst mit einem Punkt weniger auf dem Konto aus den Aufstiegsrängen – hinter Edling, Forsting und Rott-Ramerberg. Aber: Acht Spiele stehen noch aus.
So wartet am kommenden Ostersonntag ein echtes Highlight auf alle Fans. Im direkten Duell gegen den zwei Punkte schlechter dastehenden FC Maitenbeth wollen die Wölfe ab 16 Uhr in Osterwies wieder dreifach punkten, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren.
Weitere Ergebnisse der Wasserburger Teams:
SV Albaching II : SV Genclerbirligi Wasserburg II 2:7 (0:2)
SV Seeon-Seebruck II : SV Genclerbirligi Wasserburg III 5:0 (3:0)
Die Aufstellung der Ersten gegen Albaching:
Tolgahan Kaba (T), Matthias Bederna (K) (80. Alexander Eberle), Sükrü Yagci, Kaan Sag (64. Ali Pala),
Ferhat Cindir, Hadi Zaraket, Erlind Bajrami, Cüneyt Pala (71. Cihad Pala),
Ömer Sensoy, Musa Dula (64. Dogukan Cicek), Altin Abazi (64. Vesel Smajli).
Trainer: Dominik Süßmaier, Faruk Kölemenoglu, Roland Vogel.
Fotos: SV Genclerbirligi Wasserburg / Sükrü Karavil
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