Gestern: Alle Formalitäten beendet zum neuen Bauland - Freier Verkauf nach Höchstgebot

Im neuen Baugebiet „Rotter Feld“ – am Ortseingang von Rott aus Richtung Pfaffing kommend – geht es mit großen Schritten voran: Dort sollen insgesamt sechs Grundstücke für Doppelhaushälften sowie zwei Grundstücke für Einfamilienhäuser auf dem Wege eines Bauland-Modells zu einem vergünstigten Grundstückspreis abgegeben werden.

Der erschlossene Quadratmeter-Preis beträgt hier – wie berichtet – laut des Beschlusses vom Februar 425 Euro. 

In der Sitzung des Rotter Gemeinderates am gestrigen Abend nun lag wie geplant der Entwurf eines Bewerbungsbogens vor, über den abgestimmt wurde. Grundlage hierfür waren die konkreten Vergabe-Richtlinien der Baugrundstücke im Baulandmodell am „Rotter Feld“. 

Zudem wurde eigens eine Anlage zum Bewerbungsbogen erstellt, die seitens der Antragsteller für eine Bestätigung einer ehrenamtlicher Tätigkeit durch den jeweiligen Verein genutzt werden könne.

Wichtig: Bewerber können sich für ein Wunsch-Grundstück vormerken lassen (mit zwei Alternativen). Der- oder Diejenige, die die meiste Punktzahl bei der Bewerbung erreicht habe, bekomme dann das Grundstück, das er/sie sich gewünscht habe, erläuterte der Rotter Bürgermeister Daniel Wendrock (Foto) gestern.

Ohne erneute Diskussion stimmte der Gemeinderat unisono für den vorgestellten Bewerbungsbogen.

Bereits nächste Woche kann jetzt somit alles in Kraft gesetzt und im Gemeindeblatt in Rott veröffentlicht werden.

Die Bewerbung läuft dann vom 1. Mai bis zum 15. Juni.

Nach der umfangreichen Auswertung erfolge dann die Vergabe …

Anschließend ging es in der gestrigen Sitzung dann auch noch um die Vorstellung des Vergabemodells für die frei zu veräußernden Grundstücke im Baugebiet „Rotter Feld“.

Einstimmig war der Gemeinderat dafür, gegen das jeweilige Grundstücks-Höchstgebot zu vergeben – mindestens aber für 750 Euro pro Quadratmeter – inklusive der Erschließungsbeiträge, aber ohne die Herstellungsbeiträge nach dem Kommunalabgabengesetz.

Der Beschluss war entsprechend des Vorschlags der Verwaltung. Der Grund für das Vorgehen nach Höchstgebot: Die angespannte Finanz-Lage der Gemeinde Rott (wir berichteten mehrfach).

Da das eventuell für Personen interessant werde, die beim Einheimischen-Modell nicht zum Zuge kommen werden, solle hier die Bewerbung  zeitversetzt angesetzt werden – vom 1. Juni bis zum 31. Juli.

Der Gemeinderat in Rott legte gestern zudem fest, dass ein Bewerber zwar Angebote für mehrere Grundstücke abgeben dürfe – jeder Bewerber letztlich aber nur ein Grundstück erwerben könne. Eine derartige Festlegung könnte dazu dienen, möglichst vielen Interessenten den Erwerb eines Grundstücks zu ermöglichen, da ansonsten theoretisch auch ein Investor alle frei verkäuflichen Grundstücke im Baugebiet „Rotter Feld“ erwerben könnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

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