Erstmals 250 Millionen Euro vom Bund für Sanierung kommunaler Schwimmbäder

„Das Programm ist ein starkes Signal für unsere Kommunen, denn Schwimmbäder sind weit mehr als nur Orte der Freizeitgestaltung. Sie sind zentrale Treffpunkte für alle Generationen und leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Und: Sie tragen zu Schwimm-Kompetenzen bei, die leider bei Kindern und Jugendlichen derzeit rückläufig sind, was ein ernstes Sicherheitsproblem darstellt. Schwimmbäder sind deshalb für die Schwimmausbildung, die Gesundheit und den Breitensport unverzichtbar“, so Daniela Ludwig
Viele Bäder in Deutschland seien sanierungsbedürftig. In zahlreichen Kommunen habe sich über Jahre ein erheblicher Investitionsstau aufgebaut. Viele Einrichtungen würden weder modernen, energetischen Standards noch den Anforderungen an Barrierefreiheit entsprechen. Hier setze das Förderprogramm gezielt an.
„Mit der neuen Förderrunde unterstützt der Bund die umfassende Modernisierung kommunaler Schwimmbäder – von Hallen- und Freibädern bis hin zu Kombibädern und Lehrschwimmbecken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der energetischen Sanierung sowie auf Maßnahmen zur klimaneutralen Wärmeversorgung und zur Nutzung erneuerbarer Energien“, informierte Daniela Ludwig weiter.
Die Förderung erfolge in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse.
Je nach Haushaltslage könnten bis zu 45 Prozent der Kosten, in finanziell angespannten Kommunen sogar bis zu 75 Prozent übernommen werden.
Der Bundesanteil liege dabei zwischen mindestens 250.000 Euro und maximal acht Millionen Euro pro Projekt.
Anträge können bis zum 19. Juni 2026 beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung eingereicht werden. Auch die Weiterleitung von Fördermitteln an Dritte, etwa an Vereine, ist möglich.
„Ich kann nur alle Kommunen in meinem Wahlkreis ermutigen, diese Chance zu nutzen und sich zu bewerben. Mit dieser Förderung können wichtige Projekte angestoßen werden, die unseren Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar zugutekommen“, so Ludwig abschließend.
Weitere Informationen und den Projektaufruf unter
www.bbsr.bund.de/sks-schwimmbaeder.
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