Bilanz und Ehrungen bei Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Wasserburg
Die Feuerwehr Wasserburg kann auf ein ereignisreiches 2025 zurückblicken. Insgesamt hat es im vergangenen Jahr 225 Einsätze der Wasserburger Feuerwehr gegeben, wie der Vorsitzende Robert Rainer die zahlreich erschienenen Feuerwehrleute informieren konnte. Damit lag die Zahl der Einsätze zwar knapp unter dem Wert von 2024, aber dennoch seien insgesamt 2.824 „Mann-Stunden“ angefallen. Rainer begrüßte in seinem Bericht zunächst Bürgermeister Michael Kölbl, dessen inzwischen gewählten Nachfolger Bastian Wernthaler und die Dritte Bürgermeisterin Edith Stürmlinger und er freute sich auch darüber, dass der Leiter der Wasserburger Polizeiinspektion, Markus Steinmaßl, bei der Hauptversammlung anwesend war. Ebenso freute er sich über die Anwesenheit von Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser bei dieser Jahreshauptversammlung und die Tatsache, dass auch die Feuerwehr Attel-Reitmehring sehr zahlreich an dieser Versammlung teilnahm.
Er erinnerte an zwei Feuerwehrmänner, die über mehrere Jahrzehnte der Feuerwehr angehörten und die kürzlich verstorben sind: an Walter Löw, der im Dezember im Alter von 80 Jahren starb und an Georg Schmaderer, der im Januar 87-jährig verstorben ist. Gerade Georg Schmaderer sei ein Urgestein der Wasserburger Feuerwehr gewesen und habe sehr viel für die Feuerwehr geleistet.

Für 60 Jahre Zugehörigkeit zur Wasserburger Feuerwehr wurden Alois Bauer und Sigi Hinterberger geehrt.
Im Anschluss daran lieferte Robert Deml den Kassenbericht ab. Die Wasserburger Feuerwehr stehe finanziell äußerst stabil da, auch wenn im vergangenen Jahr die Ausgaben die Einnahmen leicht überstiegen hätten.
15 Einsätze an einem einzigen Tag

Im neu begründeten Depot in Wasserburg sei noch vor der Eröffnung ein Elektrobrand zu beklagen gewesen, bei dem man mit 25 Feuerwehrleuten angerückt sei. Der einzige Schaden sei aber glücklicherweise nur ein Verteilerkasten gewesen, sodass Schäden an den zahlreichen historischen Exponaten hätten verhindert werden können.
Natürlich müsse die Feuerwehr auch regelmäßig Übungen durchführen, wie Paul erläuterte. Abschließend freute er sich, dass bald ein zweiter Gerätewart wird verpflichtet werden können. Außerdem sehe man mit großer Zuversicht dem neuen Feuerwehrhaus, das die Stadt Wasserburg bewilligt habe, entgegen. Timo Paul bedankte sich abschließend bei allen Feuerwehrleuten der Feuerwehr Wasserburg für deren unermüdlichen Einsatz, wann auch immer der erforderlich sei.
Die Jugendwartin Sophia Huber berichtete, dass auch die Jugendarbeit sich großer Aufmerksamkeit erfreue. So habe man einen Stand beim Nationenfest betreut und ein ausgiebiges Ferienprogramm gestaltet. Nicht ohne Erfolg: Im vergangenen Jahr seien 10 Zugänge bei den jungen Feuerwehrleuten zu verzeichnen gewesen.
Abschied vom Bürgermeister

Im Anschluss daran hielt Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser sein Grußwort. Er freue sich besonders, meinte Hochhäuser, dass es mit der Jugend bei der Feuerwehr aufwärts gehe und wünschte „ganz viel Kameradschaft“. Er bedankte sich bei der Stadt Wasserburg, insbesondere Bürgermeister Kölbl und den Kommandaturen der Feuerwehr Wasserburg und Attel-Reitmehring.
Dass die Feuerwehr ein sehr guter und wichtiger Partner der Polizei sei, betonte der Leiter der Wasserburger Polizeiinspektion, Markus Steinmaßl, und er fragte die Anwesenden: „Was wären wir ohne unsere Feuerwehr?“ Er wünschte sich, dass stets alle Feuerwehrleute gesund von ihren Einsätzen nach Hause kämen und schloss mit dem Motto der Feuerwehren: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“
Der Vorsitzende der Feuerwehr, Robert Rainer, bedankte sich schließlich auch bei jenen Partnerinnen und Partnern der Feuerwehrleute, die zu Hause auf die im Eisatz befindlichen Partner warteten.
Die allgemeine Zufriedenheit und die große Zuversicht, die die Existenz einer gut funktionierenden Feuerwehr mit sich bringt, war an diesem Abend im Wasserburger Feuerwehrhaus sehr deutlich zu spüren. Und so schloss der Abend mit einem fröhlichen geselligen Beisammensein.
PR
Schaufenster









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