Bürgerforum Wasserburg lädt morgen ins Schützenheim zur Diskussion ein
Am morgigen Mittwoch, 4. März, um 19 Uhr laden die Stadtrats-Kandidatinnen und -Kandidaten des Bürgerforums alle Reitmehringer ein, um über die Zukunft ihres Dorfes und Stadtteils Wasserburgs zu diskutieren.
Nachdem vor langer Zeit der Wagnerwirt aufgehört hat, der Dorfladen mit der Metzgerei Estermann verschwunden ist, die Apotheke geschlossen hat, die Filialen der Sparkasse und Raiffeisenbank aufgegeben wurden und vor kurzem die Hausarztpraxis aufgehört hat, ist nun auch bei der Bäckerei Straßgütl im Bahnhof Schluss seit dem Wochenende …
Die Voraussetzungen in der Zukunft mit dem vorhergesagten S-Bahn-Anschluss und dem möglichen Platz für Bauland scheinen sehr positiv, so das Bürgerforum.
Was muss man in den kommenden Jahren von Seiten der Kommunalpolitik tun, damit es in Reitmehring wieder aufwärts geht?
Dieser Diskussion stellt sich am morgigen Abend auch der gemeinsame Bürgermeister-Kandidat Bastian Wernthaler.
Schaufenster


Aha, jetzt sind Wahlen angesagt und plötzlich wird Reitmehring angeblich wieder interessant.
Die im Artikel genannten Zustände sind seit Jahren bekannt – wo blieb denn die ganze Zeit das Engagement der Damen und Herren Stadträte für Reitmehring?
Was wollen denn die Herrschaften jetzt anders machen als das, was sie in den letzten Jahren auch schon tun hätten können?
Gute Frage, aber:
Was genau hätte man denn in den letzten Jahren auch schon tun können?
Dass Reitmehring „nicht interessant wäre“, kann ja kaum der Grund sein.
Wenn ich mich jetzt nicht verzählt habe, dann kommen aktuell neun Stadträtinnen und Stadträte aus Reitmehring.
Kein anderer Stadtteil hat so eine Lobby.
Alle verloren gegangenen „Infrastrukturen“ haben Ursachen und Gründe, für die weder die Stadtverwaltung noch die Stadträte Verantwortung tragen. Alles geht zurück auf familiäre, persönliche oder wirtschaftliche Veränderungen, die letztendlich zu Geschäftsaufgaben geführt haben. Dass die Banken Filialen aufgeben, gibt’s nicht nur in Reitmehring und dass ÄrztInnen keine Nachfolger für ihre Praxen finden ebenso. Und ja, auch ich halte die Aktion des Bürgerforums für Wahlkampfgetöse. Die sind halt doch die – formell nicht so genannte – inoffizielle zweite Reitmehringer Wählergemeinschaft. 😉
Sie haben sicher Recht, wenn es um die Auflösung von Geschäften und Banken geht. Aber wo bleibt das Interesse für die Reitmehringer Bürger bzgl. Lärmbelastung, Feinstaubbelastung (Messungen m. W. nur in Wasserburg Altstadt), Sanierung der Bürgersteige, Sicherheit der Schulwege, Verkehrsführung bzw. -sicherung bei Ausfahrten von Reitmehring Nord in die B 304?? Da wird alles nur auf den Bund als zuständiger Behörde geschoben aber von der Stadt Wasserburg nichts unternommen.
Wenn aber nun mal tatsächlich der Bund für die Bundesstraße zuständig ist, was genau soll dann die Stadt unternehmen? Dass der Bund jetzt keine Veranlassung sieht, an den Zufahrten zur B304 noch was zu ändern, ehe der große Umbau (Brückenbauwerk mit Kurztunnel – übrigens bislang verzögert durch die Klagen von einigen Reitmehringern) losgeht, ist ja auch verständlich.
Und sanierungsbedürftige Gehwege sowie unsichere Schulwege gibt es auch in anderen Stadtteilen, eine Verbesserung an der Grundschule Reitmehring scheitert dem Vernehmen nach an den Grundstücksbesitzern (ergo: wiederum Reitmehringern), Lärm und Feinstaubbelastung gibt es auch zumindest in der Altstadt, wo ja nur durch die Messungen alleine noch nichts besser geworden ist.
Liebe Reitmehringer, ich hätte da einen Tipp: schlagt Euch doch auf die Seite der Edlinger, dann könnt ihr mit der lokalen Gewerbesteuermacht alle fehlenden Dienstleister locker wieder ansiedeln und in ein paar Jahren sogar die 304er
tiefer legen lassen. Von den schlauen Urbanen aus dem „Stadt Krater“ müsstet ihr euch dann mehr wie Bewohner des
Vorstadt Bahnhofs behandeln lassen.
Eine Trinkwasserversorgung von einem Trinkwasserschutzgebiet für Reitmehring Süd besteht seit 5 jahre schon nicht mehr.
Seitdem weis die Stadt vom Wasserwirtschaftsamt / Landratsamt dass eine neue Versorgungsleitung verlegt werden muss. Bis jetzt keine Handlung.
Das Trinkwasserschutzgebiet von der Firma Meggle wurde nicht mehr verlängert und hatte nach heutigen Wissen noch nie Bestand.
Das finde ich absolut inakzeptabel.
aber von den Nitratwerten und sonstigen Parametern das beste Wasser weit und breit und davon landen 99,9 % im Kanal. Was soll das ganze gejammere aus der Edlinger Ecke
Ja das Wasser ist super bei uns, aber eben nicht geschützt durch ein Wasserschutzgebiet wie es für jeden Versorger Vorschriften ist.
Die Edlinger haben ein geschütztes Trinkwasser.
Aber es geht in dem Artikel um Reitmehring.