Große Suchaktion veranlasst: Aufgrund des Schadensbildes Schwerverletzte vermutet

Heute Morgen gegen 3.45 Uhr erhielt die integrierte Leitstelle einen automatischen Notruf (VU-eCall) mit der Information über einen schweren Verkehrsunfall im Bereich der Kufsteiner Straße in Raubling. Die eintreffenden Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und mehreren Polizeistreifen fanden vor Ort einen stark beschädigten, auf der Seite liegenden Pkw, in dem sich jedoch keine Insassen mehr befanden.

Aufgrund des Schadensbildes musste von schwer verletzten Unfallbeteiligten ausgegangen werden. Infolge dessen wurde auch der Gleisbereich des angrenzenden Bahnverkehrs gesperrt und eine großangelegte Fahndungs- und Suchmaßnahme angestoßen, so die Polizei.

In einigen hundert Metern Entfernung entdeckte eine Streifenbesatzung dann eine leicht verletzte Person, die augenscheinlich an dem Verkehrsunfall beteiligt gewesen war. Erste Hinweise auf weitere Fahrzeuginsassen stellten sich glücklicherweise als Falschmeldung heraus.

Die angetroffene Person wurde als verantwortlicher Fahrzeugführer identifiziert. Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung des jungen Mannes wurde eine Blutentnahme durchgeführt und die Fahrerlaubnis sichergestellt. Dem Fahrer droht nun ein mehrmonatiger Führerscheinentzug sowie eine empfindliche Geldbuße.

Während der Unfallaufnahme musste neben der Gleissperrung auch die Fahrbahn halbseitig gesperrt werden.

Die Feuerwehr Raubling war mit rund 25 Kräften im Einsatz und kümmerte sich um die Verkehrslenkung, Ausleuchten der Unfallstelle und Bergung des verunfallten Fahrzeuges.

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