Neue Betreiber in der Bar des Theater Wasserburg mit außergewöhnlichem Konzept

In genau fünfzehn Tagen, am 30. April, eröffnet die neue Bar im Theater Wasserburg. Doch diese Bar ist mehr als nur eine Kneipe, sie soll essen, hören, trinken, sehen und feiern miteinander verbinden. So ist zumindest der Plan von den neuen Betreibern Miko Rein und Wanja Belaga.

Die Kneipe „Der Berg ruft“, in Anspielung auf die Lage am Berg stehe vor allem für ein bunt gemischtes Kulturprogramm. So seien beispielsweise für den Eröffnungsmonat Mai 23 Veranstaltungen geplant, welche nahezu jede Kulturrichtung abdecken, von Klassik über Jazz, von Weltmusik über Lesungen und Ausstellungen. Später sollen auch noch Comedyabende hinzukommen.

„Wir planen für jeden Tag in der Woche ein spezielle Highlight“, berichtet Miko Rein, der bis zur Coronazeit in München eine Konzertagentur betrieben hat. So soll der Montag ein Kunsttag werden, Dienstag gibt es Lesungen oder Comedy, am Mittwoch akustische Musik und der Donnerstag soll Konzertabend werden. Von Freitag bis Samstag achte man auf die Theatervorstellungen, Konzerte an Freitagen und Samstagen beginnen in der Regel später, der Sonntag sei Jam Sessions vorbehalten. Mit diesen Angeboten wolle man versuchen, ein Kulturzentrum in Wasserburg zu etablieren. Miko Rein, der in Wasserburg zur Schule gegangen ist und auch seine musikalischen Wurzeln hier hat, freut sich auf die neue Herausforderung. Genau wie  Wanja Belaga, hatte er das Gefühl „hier im Theater willkommen zu sein“. Belaga, der hervorragend Klavier spielt, berichtet, dass es auch ein „selbst spielendes Klavier“ mit Playlist geben werde. „Ein tolles Highlight“.

Die Bar wird täglich ab 16 Uhr bis spät in die Nacht geöffnet sein.

Auch auf den kulinarischen Genuss muss nicht verzichtet werden. Rein und Belaga haben mittlerweile sechs Mitarbeiter gefunden. Es werde feines, aber eher kleines Essen geben. Beispielsweise Borschtsch vegan oder traditionell mit Fleisch, frische Salate oder libanesische Teigtaschen.

„Unsere Kneipe soll ein offenes Haus werden“, sind sich Rein und Belaga einig. Jeder, der möchte, könne mit eingebunden werden, so die Einladung an Veranstalter, Bands und Vereine. Beide freuen sich auch auf hoffentlich einsetzende Synergieeffekte zwischen Theaterpublikum und jungen Leuten, die auf Jazz oder Hip-Hop stehen. Natürlich gehe das nicht von heute auf morgen, aber es sei eine Vision.

Unser Bild oben zeigt von links Martin Rathmann, Miko Rein und Wanja Belaga in ihrer Kneipe, die momentan eingerichtet wird. 

TANJA GEIDOBLER